Der chinesische Garten auf dem rauen Härtsfeld

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Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
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Monika Hoffer hat ein kleines Paradies mit besonderen fernöstlichen Elementen geschaffen. Es schaut nach viel Arbeit aus, ist aber überraschend pflegeleicht.

Der chinesische Garten auf dem Härtsfeld

Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt. © Oliver Giers
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt. © Oliver Giers
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt. © Oliver Giers
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt. © Oliver Giers
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt. © Oliver Giers
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt. © Oliver Giers
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
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Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt. © Oliver Giers
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
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Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
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Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
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Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt. © Oliver Giers
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt. © Oliver Giers
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
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Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt. © Oliver Giers
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
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Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
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Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
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Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
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Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt. © Oliver Giers
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt. © Oliver Giers
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt.
Monika Hoffer hat ihren Garten nach Chinesischem Vorbild angelegt. © Oliver Giers

Aalen-Ebnat Ein chinesischer Garten auf dem rauen Härtsfeld? Bambus, Orchidee und Zitrone in einer Gegend, wo es den sprichwörtlichen „Kittel kälter“ ist? Bei Monika Hoffer funktioniert’s. Vor rund vier Jahrzehnten hat die Hobbygärtnerin begonnen, ihr 800 Quadratmeter großes Grundstück umzugestalten. Inzwischen ist ein chinesischer Garten mit vielen besonderen Elementen entstanden, der eine auffallende Ruhe ausstrahlt.  

„Die Nachbarn haben anfangs komisch geguckt. Wollt Ihr Euch abschotten?“, erinnert sich die Seniorin. Dabei dient die Mauer zur Straße hin lediglich als Schutz vor kalten Winden. Der kreisrund gemauerte, stets offene Eingang wirkt einladend. Hoffer: „Er symbolisiert den vollen Mond. Der steht in China für das Universum, das absolute Glück.“ Dahinter gedeihen chinesischer Edelweiß, zwergwüchsige Lärche – „ein echter Bonsai“, Rhododendron „aus Südwestchina“, Taglilien, Zebragras, Kamelie und mehr.

Im hinteren Teil des Gartens: drei hüfthohe Bäumchen mit zarten grünen Blättern, grünen und gelben Früchten - Zitronen. „Die Urzitrone kommt aus dem Himalaya“, weiß die 70-Jährige. Neben Granatapfel- und Lorbeerbäumchen sind diese drei Pflanzen die einzigen, die ins geschützte Winterquartier müssen, um im rauen Härtsfeldklima zu überleben. Ihr Mann Johann, inzwischen ebenfalls im Ruhestand, packt mit an, wenn sie im Frühjahr mitsamt Topf wieder an der Südseite des Hauses in die Erde kommen.

Felsen und Wasser, „das Harte und das Weiche“, dominieren in diesem Bereich des Gartens. Dualität, Yin und Yang, das Gleichgewicht der Kräfte sei eines der wichtigsten Gestaltungs- und Lebensprinzipien in China, sagt Monika Hoffer, die schon während ihrer Berufstätigkeit als Krankenschwester begonnen hat, sich mit der fernöstlichen Philosophie zu beschäftigen. „In China heißt es: Äußeres Gleichgewicht fördert inneres Gleichgewicht. Nur so kann das Leben gelingen.“ In der ruhigen Wasserfläche des Goldfischteichs spiegelt sich der Himmel, gesäumt von zwei Kranichfiguren, die in China Glück symbolisieren. Eine Glyzinie schlängelt sich am Geländer hoch, hier und da  Ahornbäume, ein Gingko – viele Farben zu allen Jahreszeiten. Mehrere Insektenhotels – hier summt und brummt es.

Die Nachbarn haben anfangs komisch geguckt.

Hobbygärtnerin

Die Grenze zum Nachbarn markiert Spalierobst: Apfelbäume. Jahr für Jahr pfropft die Hobbygärtnerin Reiser. Fünf verschiedene, vor allem alte Sorten wie die Gewürzluike, hat sie schon erfolgreich gezogen. Nistkästen bieten auch den Vögeln eine Heimat.

Was in Nachbars Garten die Pergola, das sind im chinesischen Garten der Hoffers drei angedeutete chinesische Wohnhäuser: Granitmauern, hölzerne Stützen „in Rot, der Farbe des Glücks“, gewellte, mit Teerpappe belegte Dächer, die den Sitzplatz überdachen. Original aus China importiert sind 14 kunstvoll geschnitzte hölzerne Fensterelemente. Sie zeigen Symbole aus der chinesischen Mythologie wie Drache und Phönix.

Teil drei dieses Gartens ist Nutz- und Ziergarten zugleich: Hortensien, Pfingstrosen, Farne und Azalee,  Beerensträucher, Bohnen und Ackersalat – „den lass ich blühen, dann samt er sich aus und ich habe das ganze Jahr über Salat“.

Das alles klingt nicht nur nach grünem Daumen, sondern nach viel Einsatz mit Hacke, Schere, Spaten. Zugegeben, je zwei Wochen im Frühjahr und im Herbst seien arbeitsintensiv, berichtet Monika Hoffer. Stauden zurückschneiden, dürre Äste entfernen, Boden lockern und mulchen – „aber für mich ist das keine Arbeit, für mich ist das Erholung“. Ein schönes Gegengewicht zur konzentrierten Arbeit in chinesischer Kalligrafie, die sie an der Hektor-Akademie in Aalen unterrichtet. Und wenn nicht gerade Corona ist, dann geht Monika Hoffer auch in den Urlaub. Viele Male hat sie China inzwischen besucht. Ob sie nochmals hinreist? Sie zögert:  „In der jetzigen politischen Situation ist nicht nur wegen Corona alles viel schwieriger geworden.“

Tag der offenen Tür: Eintreten erwünscht

Am Sonntag, 29. Mai, 13 bis 17 Uhr, öffnet Monika Hoffer ihren Garten für Besucher. Um 13 und 15 Uhr bietet sie Führungen an, außerdem gibt es Kaffee und Kuchen. Der Eintritt ist frei, um eine Spende zugunsten der Nepal-Projekte von Govinda wird gebeten. Adresse: Ringstraße 53, 73432 Aalen.

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