Ebnater Straßennamen auf der Warteliste

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Das ist der Vorschlag von Ortsvorsteher Manfred Traub mit möglichst wenig neuen Adressen.ÌGrafik: rico
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Debatte um die Umbenennung. Was Ortsvorsteher Traub vorschlägt

Aalen-Ebnat. Das Baugebiet Krautgarten/Birkenmahd entwickelt sich. Bisher wurden die bestehenden Straßenzüge verlängert und deshalb war auch kein neuer Straßenname nötig. Die Bebauung im südlichen Teil des Areals macht nun eine neue Namensgebung nötig.

Die Stadtverwaltung hatte im Entwurf einen Vorschlag mit „Im Birkenmahd“ gemacht, wonach allerdings etliche bestehende Gebäude sowohl einen neuen Straßennamen als auch eine neue Hausnummer erhalten hätten.

Im Ortschaftsrat hatte Ortsvorsteher Manfred Traub den Vorschlag gemacht, den Straßenverlauf und damit auch die Benennung der Straßen leicht zu verändern. „Damit könnte die Mehrheit der betroffenen, bestehenden Gebäude Hausnummer und Straße behalten“, betonte Traub und präsentierte eine Grafik mit einem optimierten Straßenlauf. Sein Ziel mit diesem Vorschlag sei, möglichst wenig Aufwand zu verursachen. Was der Ortsvorsteher damit meint? „Eine Adressänderung bedeutet für die Betroffenen, dass sie etwa ihren Ausweis, den Führerschein und die Versichertenkarte ändern müssen“, begründete Manfred Traub seinen Vorschlag. Aber auch Versicherungen, Banken und andere Firmen müsse man verständigen.

Was der Ausschuss beschließt

Jetzt haben sich die Mitglieder des zuständigen Gemeinderatsausschusses mit den Straßennamen befasst. Ihnen lag jedoch Traubs Variante nicht als Grafik vor. Ohne konkrete Vorstellung, wie die künftige Namensgebung aussieht, wollte das Gremium nichts beschließen. Deshalb stellte CDU-Stadtrat Armin Abele den Antrag, die Entscheidung in den Gemeinderat zu vertagen. OB Brütting sicherte zu, die Sitzungsunterlage um die Grafik zu ergänzen. Ulrike Schneider

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