B 19 bei Algishofen ist ab 16 Uhr wieder frei 

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Der Erdrutsch an der B19 bei Algishofen von oben betrachtet.
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Geologe sieht nach den Aufräumarbeiten aktuell keine weitere Gefahr für den Verkehr.

Obergröningen-Algishofen. Den ganzen Vormittag waren die Straßenmeisterei Aalen und die Feuerwehr Obergröningen im Einsatz, haben 20 Tonnen Schlamm und Geröll von der Fahrbahn auf Lastwagen verfrachtet und weggeschafft.  Dann aber, etwa gegen 16 Uhr, konnte das Team um den stellvertretenden Dienststellenleiter Peter Brenner die Bundesstraße zwischen Abtsgmünd und Untergröningen wieder für den Verkehr freigeben.Das grundsätzliche Okay dafür hatte am Vormittag der Geologe von Büro Dr. Arthur Behringer aus Aalen gegeben. Für den Verkehr gehe aktuell und nach den Aufräumarbeiten keine direkte Gefahr von dem Hang aus, hatte er nach einer ersten Inaugenscheinnahme am Montag gemeint. Die Straßenmeisterei Aalen muss sich nun aber sicherheitshalber bis zum Jahresende vor Ort täglich ein Bild von der Situation machen, so dass bei Veränderungen am Hang sofort reagiert werden kann. Ursache des Rutsches an diesem extrem feuchten Hang, der vor Jahrzehnten schon einmal in Bewegung geraten war, könnte ein unterirdischer Wassersack sein, der geplatzt ist, schätzen die Experten. 

Arbeiten an den Folgen des Erdrutsches an der B19 bei Algishofen.
Arbeiten an den Folgen des Erdrutsches an der B19 bei Algishofen.
Arbeiten an den Folgen des Erdrutsches an der B19 bei Algishofen.

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