Was Abtsgmünd 2022 bewegt

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In Abtsgmünd im hallsachlag entsteht ein Betreuungszentrum, links zieht gerade die Verwaltung der Sozialstation ein, rechts entstehen betreute Seniorenwohnungen.
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Gut 15 Millionen Euro nimmt die Gemeinde für Investitionen in die Infrastruktur in die Hand. Was alles entsteht und was sich der Bürgermeister wünscht.

Abtsgmünd

Zuversichtlich blickt Bürgermeister Armin Kiemel für seine Gemeinde auf das Jahr 2022. Insgesamt sieht er sie mit den Teilorten gut aufgestellt und für die Zukunft gut gerüstet.

In der nächsten Sitzung des Gemeinderats Ende des Monats steht die Beratung und Verabschiedung des Haushalts an. Zurzeit wird noch an der Aufstellung des Plans gearbeitet. Der bereits besprochene Vorentwurf zeige bereits, dass ein ambitioniertes Programm an Aufgaben für die Gemeinde in diesem Jahr anstehe. „Wir haben Investitionen in vielen Bereichen vor, müssen diese auch tätigen, um unsere Infrastruktur weiterzuentwickeln“, sagt Kiemel. Allein rund 15 Millionen Euro an geplanten Investitionen in vielen Bereichen stehen im Plan. Grundlage sei auch die gute und vorausschauende Arbeit von Verwaltung und Gemeinderat in den vergangenen Jahren.

Ganz wichtig sind der Gemeinde nach Kiemels Worten Kinderbetreuung und Bildung. Eine zusätzliche Betreuungseinrichtung wird im Baugebiet Hirtenklinge entstehen, auch werde in diesem Jahr der letzte Abschnitt der Sanierung und Erweiterung der Friedrich-von-Keller-Schule folgen. „Dann werden wir seit 2016 11,5 Millionen Euro dort investiert haben“, freut sich der Bürgermeister. Die „Wasenschule“ wird in den kommenden Jahren zur Ganztagesschule erweitert, für die Erweiterung des Bildungszentrums Untergröningen werden demnächst die Planungsarbeiten ausgeschrieben. Weitere Vorhaben sind die Sanierung der Kochertalmetropole, der Umbau der ehemaligen Feuerwehrräume im Rathaus zu weiteren Büroräumen für die Verwaltung, und die Ausschreibung der Planungen für den Neubau des Hallenbades. „Dann werden wir den Breitbandausbau für insgesamt vier Millionen Euro in im Hauptort und allen Teilorten vorantreiben, weiße und graue Flecken dort beseitigen“, ergänzt Kiemel, „ebenso die Abwassersanierung in Hohenstadt und den ersten Abschnitt in Untergröningen.“ Zudem werden weitere Baugebiete erschlossen, beispielsweise Wasserstube V und Brunnenhalde II.

Wichtig ist Kiemel der Ausbau des Gesundheitsbereichs. So zieht gerade die Sozialstation um, 26 betreute Wohnungen entstehen zurzeit und die Stiftung Haus Lindenhof hat ein Baugesuch für eine weitere Einrichtung im „Hallgarten“ eingereicht, Physiotherapeut Achim Faul habe neue Räume bezogen. Zudem sei man in Gesprächen für die Sicherung der hausärztlichen Versorgung in der Gemeinde, Kiemel schwebt zudem ein Medizinisches Versorgungszentrum mit mehreren Ärzten im Hauptort vor. „Dann wären wir auch in diesem Bereich toll aufgestellt“, sagt er.

Als letzten Wunsch äußert er, dass es gelingen möge, die Pandemie vor allem durch Impfungen in den Griff zu bekommen, dass vor allem das „normale“ Vereinsleben im Sport und das Gemeindeleben mit den diversen Festen wieder anlaufen könne. „Aber da bin ich zuversichtlich, dass uns das gelingt.“

Wir haben Investitionen in vielen Bereichen vor.“

Armin Kiemel, Bürgermeister Abtsgmünd
Die Sanierung der Friedrich-von-Keller-Schule wird in diesem Jahr abgeschlossen, die Planungen für einen Neubau des Hallenbades sollen vergeben werden.

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