Die Artenvielfalt im Gewässer hautnah vor Augen

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Fischmobil in Abtsgmünd.

Grundschüler aus Hohenstadt haben lehrreichen Spaß beim Gastspiel des Fischmobils.

Abtsgmünd-Hohenstadt. Getauscht haben alle Schüler der Grundschule Hohenstadt, mit ihren Lehrerinnen und der Rektorin, ihr Klassenzimmer mit der Natur am Beginn der renaturierten Strecke vom Kocher, hinter der Firma Kessler in Abtsgmünd. Dort wartete das Fischmobil des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg (LFVBW).

Zunächst wurde durch mit der „Fischmobil-Biologin“ die Tier- und Pflanzenwelt in und am Wasser besprochen. Danach galt es mit Keschern und Sieben möglichst viele verschieden Kleinlebewesen im Wasser in einer Untersuchungsschale zu sammeln. Nach der Anstrengung gab es eine kleine Pause, mit vom örtlichen Lebensmittelhandel gestifteten Saitenwürstchen und Brötchen.

In Gruppen ging es dann an die Untersuchung und Zuordnung der gefunden Tierchen. Mit Mikroskopen und Vorlagen der verschiedensten Gewässerbewohner wurden diese bestimmt. Jetzt galt es noch deren Besonderheiten, wie Lebenserwartung, Ernährungseigenschaften zu bestimmen und mit einem gemalten Bild auf dem Untersuchungsbogen einzutragen.

Die Schüler staunten über die Artenvielfalt und deren Lebensweise, wie die verschiedenen Fliegenlarven, Egel, Bachflohkrebse und dergleichen mehr.

Die Organisation der Veranstaltung lag beim Sportfischereiverein Abtsgmünd - Gewässerwart Don, Schriftführer Hans, Vereinsheim-Wart Peter, Tanja und Schulleiterin Nicole Rathgeb mit ihren Team.

LFVBW-Kreischef Hans Broos und Mitglieder des örtlichen Fischereivereins machten eine kleine Stippvisite dort. Mit nachhaltigen Erinnerungen und einem Dankeschön an Spender und Organisatoren verabschiedeten sich die Schüler und Lehrkräfte, mit der Hoffnung, das tolle Erlebnis zu wiederholen.

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