Alfdorf hilft schnell und unbürokratisch

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Der Verein "füreinander-Alfdorf" hilft Ukrainern mit Soforthilfe, Bustransfer und Willkommensgeschenken.

Verein „füreinander-Alfdorf“ unterstützt Flüchtlinge mit Soforthilfe, Bustransfer und Willkommensgeschenken

  • Weitere Unterstützung für anstehende Projekte erbittet der Verein füreinander Alfdorf über das Spendenkonto bei KSK Waiblingen, IBAN: DE75 6025 0010 0015 1923 05.

Alfdorf Mit einer Soforthilfe von 5000 Euro hat der Verein „füreinander-Alfdorf“ schnell und unbürokratisch geholfen, um einem Waisenheim und einer betreuenden Kirchengemeinde in Mariupol bei der Flucht und der Versorgung von Menschen zu helfen. Einige Kinder und Betreuungspersonen waren rechtzeitig aus der Stadt geflüchtet, bevor die Fluchtwege abgeschnitten waren. Eine erste Gruppe davon ist inzwischen in Deutschland angekommen und wurde vom Christlichen Zentrum „life“ in Plüderhausen betreut, das seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft zu dem Waisenheim pflegt. Der Kontakt war durch Alfdorfs Bürgermeister Ronald Krötz zustande gekommen, der in Friedenszeiten als ehrenamtlicher Helfer mit einer Gruppe in Mariupol vor Ort war.

Am Samstag hat eine kleine Gruppe des Vereins die Flüchtlinge aus der Ukraine in Plüderhausen besucht und Willkommensgeschenke, die von Vereinsmitgliedern zusammengestellt worden waren, überbracht. Jede Frau und jedes Kind erhielten Handtücher, Decken und Hygieneartikel. Dazu übergab Beate Gaspar, Schulleiterin aus Gschwend und Vereinsmitglied bei „Füreinander-Alfdorf“, bunte Willkommenskarten, die ihre Schüler gestaltet hatten. Dazu gab es Taschen mit Stiften, Malblöcken, Haarspangen, Brotdosen und Trinkflaschen. „Ein vorsichtiges Lächeln ist den ukrainischen Kindern über das Gesicht gehuscht“, berichtet ein Vereinsmitglied.

Oberstes Ziel von Pastor Michael Knospe aus Plüderhausen ist es, die Gruppe für ihren Aufenthalt in Deutschland zusammen unterzubringen. Eine solche Unterkunft ist im Schwarzwald gefunden worden. Den notwendigen Bustransfer organisierte kurzerhand der erste Vorsitzende des Vereins, Werner Brauer.  Auch für die erwarteten Flüchtlinge in Alfdorf ist der Verein bestens vorbereitet. So wurden bereits zahlreiche Willkommentaschen vorbereitet und Spendengelder gesammelt, damit den Flüchtlingen in Alfdorf schnell und unbürokratisch geholfen werden kann.

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