Baustelle an Alfdorfer Hauptstraße auf der Zielgeraden

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Schweres Baugerät und Verbotsschilder: Dieser Anblick soll sich im Juni, nach zwei Jahren und vier Monaten Bauzeit, in der Alfdorfer Hauptstraße erledigt haben.
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 Anfang Juni soll die Alfdorfer Hauptstraße ihren Endbelag bekommen. Reparaturen auf der Umleitungsstrecke noch in diesem Jahr.

Alfdorf

Knapp einen Monat früher als geplant soll die Baustelle in der Alfdorfer Hauptstraße zum Ende kommen, rechnet Alfdorfs Ortsbaumeister Henry Maurer. Zum Finale Ende Mai, Anfang Juni wird’s allerdings nochmal anstrengend für die Anlieger des aktuellen Bauabschnitts und der Umleitungsstrecke. Denn zwischen dem 30. Mai und dem 7. Juni, dem Dienstag nach Pfingsten, muss die Hauptstraße zwischen Schützenstraße und Leineckstraße komplett - auch für Anlieger - gesperrt werden, damit der Endbelag aufgebracht werden kann. Genauer gesagt, Tragschicht, Binderschicht und Deckschicht, außerdem müssen die Gehwege gemacht werden. Inbegriffen seien ein bis zwei Tage, „damit das auskühlen kann“, sagt Maurer. Um das Problem, dass Anlieger in dieser Zeit ihre Gebäude nicht anfahren können, „kommen wir nicht drumrum“, bedauert er. Bis es soweit ist, laufen Arbeiten an den Hausanschlüssen, müssen Randsteine gesetzt werden, wird der Schotterbelag vorbereitet, zählt Maurer auf.

Auch wenn der Verkehr im Juni wieder durch die Hauptstraße fließen kann, gibt‘s im aktuellen Bauabschnitt noch einiges zu tun. Fahrbahnmarkierungen und die Kennzeichnung  des Radschutzstreifens müssen aufgebracht werden, die Randsteine müssen angefast werden, das heißt, der scharfkantige rechte Winkel muss abgefräst werden, teils müssen noch Übergänge zu Privatgrundstücken gemacht werden, zählt Maurer auf.

Reparaturen auf der Umfahrung

Was die Verwaltung ebenfalls im Blick hat: „Die Umleitungsstrecke ist stark mitgenommen“, sagt Maurer über die Wirkung, die Auto- und LKW-Verkehr insbesondere auf Leineck- und Döllenstraße hatten. Es geht um Unebenheiten und abgesenkte Schachtdeckel, außerdem um Bodenwellen. Die seien zwar schon vorher dagewesen, „haben sich aber deutlich verschlechtert“. Diese Arbeiten sollen abschnittsweise laufen, mit Einschränkungen sei allerdings zu rechnen, weil der Asphalt abgefräst und wieder eingebaut werden muss und Randsteine neu gesetzt werden müssen. Etwa zwei Wochen rechnet der Ortsbaumeister für die Ausbesserungsarbeiten, die für dieses Jahr eingeplant seien. Ein Termin stehe noch nicht fest, sagt Maurer, der deshalb nicht versprechen kann, „ob‘s noch im Juli reicht“, vor den Handwerkerferien.

Ein Fest zur Eröffnung der Ortsdurchfahrt soll es im Übrigen nicht geben, sagt Bürgermeister Ronald Krötz und begründet das mit den zahlreichen anderen Festivitäten, unter anderem im Zusammenhang mit dem Gemeindejubiläum. Der Bürgermeister ist froh, dass nach der langen Bauzeit und der damit einhergehenden Belastung für Anwohner der Baustelle und der Umleitungsstrecken sowie für Handel, Gewerbe und Verkehrsteilnehmer nun endlich wieder die Ortsdurchfahrt freigegeben werden kann. Und das „so schnell als möglich nach der Fertigstellung“.

Die Umleitungsstrecke ist stark mitgenommen.“

Henry Maurer, Ortsbaumeister

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