Buchtipp vom Musiker: Der ruhelose Neujahrsvorsatzleser

+
Der Alfdorfer Musiker Fabian Bruck investiert mehr Zeit in die Musik als ins Lesen. Trotzdem nimmt er sich jedes Jahr ein besonderes Buch vor. Sein Tipp: die Autobiografie von Bud Spencer.
  • schließen

Der Alfdorfer Musiker Fabian Bruck schätzt Science-Fiction-Romane und Biografien. Er empfiehlt Bud Spencers Buch „Mein Leben, meine Filme die Autobiografie“.

Alfdorf

Im Mai 2014 nimmt der Alfdorfer Musiker Fabian Bruck an der Pro-Sieben-Show „Keep Your Light Shining“ teil und gewinnt die zweite Show, danach wird er Profimusiker, veröffentlicht 2015 sein erstes Album „Auf den Spuren meiner Träume“, tourt durchs ganze Land, hat Auftritte im Fernsehen und im Radio. 2016 eröffnet er seine eigene Gitarrenschule auf dem Gügling in Schwäbisch Gmünd.

Ob er nebenbei noch Zeit zum Lesen findet? Er versucht's und schwärmt für Biografien – beispielsweise für die von Bud Spencer mit dem Titel „Mein Leben, meine Filme – die Autobiografie“. „Ich lese grundsätzlich gerne, jedoch fehlt mir die Zeit und vielleicht auch die innere Ruhe, um mich abends ins Bett zu legen und zu lesen“, sagt der leidenschaftliche Musiker. Er schätzt Hörbücher, Musik und gute Filme. „Ich versuche es jährlich mit einem neuen Buch, scheitere aber regelmäßig“, gibt der 29-Jährige zu, der sich selbst als „Neujahrsvorsatzleser“ bezeichnet.

Ein absolutes Lieblingsbuch hat Fabian Bruck nicht. Eng verbunden fühlt er sich allerdings mit den Kinderbüchern über „Pettersson und Findus“, „Pitje Puck“ und die „Drei ???“. Das letzte Buch, das er angefangen hat zu lesen, heißt „Die drei Sonnen“ von Cixin Liu, ein Science-Fiction-Roman aus China. „Ich brauche es spannend und etwas abgefahren“, sagt Fabian Bruck. Eine Mischung aus Krimi, Fantasy und Wissenschaft.

Andererseits lese er gerne Biografien. Über Bud Spencer erfährt er in dessen Buch „Mein Leben, meine Filme – die Autobiografie“, dass dieser nicht nur in Haudrauf-Filmen mitspielte, sondern aus jeder noch so ausweglosen Situation etwas Positives und eine Lehre zieht. Der erste Teil seiner Biografie steckt voller Weisheiten, urkomischer Anekdoten und philosophischer Gedanken. Welches Buch er sich für die aktuellen Ferien vornimmt? Noch unklar. Dafür aber steht das Reiseziel fest: Fabian Bruck fährt mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter an die Nordsee. „Ich bin selbst ein Nordseekind und freue mich tierisch, die Kleine am Strand zu erleben“, sagt Fabian Bruck begeistert. Dort werde er mit seiner Tochter nach Willi, dem Wattwurm, suchen, der in einem Kinderbuch über das Wattenmeer eine wichtige Rolle spielt.

Lust auf Auftritte

Wie der Musiker die vergangenen Corona-Monate erlebt hat? „Es war tatsächlich irgendwie erholsam in Bezug auf die Auftritte“, berichtet Fabian Bruck. Mittlerweile habe er wieder richtig Lust auf Konzerte. „Natürlich kann ich das aber aus einer entspannteren Perspektive sehen, da mein Kerngeschäft die Gitarrenschule ist“, sagt er. Die Schule habe er während des Lockdowns auf Online-Unterricht umgestellt. Sonst habe es keine großen Einschränkungen gegeben. Darüber sei er sehr froh und seinen Schülern und deren Eltern auch sehr dankbar.

Die Gitarrenschule wird laut Fabian Bruck immer größer. Das bringe neue Herausforderungen mit sich. Der Auftrittskalender fülle sich wieder, er habe Anfragen für Hochzeitsfeiern, zudem möchte er das Thema Tonstudio mehr in den Vordergrund stellen. „Ich liebe es, Musik aufzunehmen. Meine Musik, aber auch die, anderer Musiker.“ Das Thema sei für ihn aber noch relativ jung. Das größte Projekt, welches anstehe, ist sein erster Gitarrenkurs, der deutschlandweit verfügbar sein wird. Darauf freue er sich sehr.

Ich brauche es spannend und abgefahren.“

Fabian Bruck, Musiker

Lesestoff von

und über Bud Spencer

Vier Bücher: „Bud Spencer – mein Leben, meine Filme“ von Lorenzo De Luca und David De Filippi erscheint im Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf und kostet 14,99 Euro. In der Reihe sind außerdem erschienen: „Bud Spencer – Was ich euch noch sagen wollte ...“, „Bud Spencer – In achtzig Jahren um die Welt“ und „Ich esse, also bin ich“.

Zurück zur Übersicht: Alfdorf

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare