Die Mühlräder klappern wieder

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Seltene Gelegenheit: Beim Mühlentag können Interessierte das Innenleben der Meuschenmühle kennenlernen.
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Der 27. Mühlentag am Pfingstmontag im Schwäbischen Wald beginnt an der Alfdorfer Meuschenmühle.

Alfdorf. Pfingstmontag ist Mühlentag, dieser Satz trifft an diesem 6. Juni nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause endlich wieder voll zu. Zum 27. Mal sind die Mühlen im Schwäbischen Wald geöffnet, gewähren einen Blick in ihre Vergangenheit, in der sie verschiedene wichtige Aufgaben von der Säge- bis zur Getreidemühle übernommen haben, und es klappern die Mühlräder an allen Mühlen. In Alfdorf eröffnet Bürgermeister Ronald Krötz an der Meuschenmühle den Mühlentag offiziell um 11 Uhr. Bereits um 10 Uhr gibt es an Voggenberg-, Hag-, Menzlesmühle und Michelauer Ölmühle Gottesdienste in der „Kirche im Grünen“, informiert die Gemeindeverwaltung.

Zehn Mühlen entlang des Mühlenwanderwegs im Schwäbischen Wald sind aktiv beim Mühlentag dabei, teilt die Alfdorfer Verwaltung mit. Ein Erfolgsgeheimnis des Mühlentages im Schwäbischen Wald ist die Vielfalt der Mühlenveteranen. Nur am Mühlentag drehen sich nicht nur die Mühlräder, sondern sind auch die Mühlen zu besichtigen und locken stets zahlreiche Interessierte, die den Mühlentag gern mit einer kleineren oder größeren Wanderung verbinden. Dazu erklären fachkundige Führer die Technik der Mahl- und Sägmühlen und erzählen Informatives zu den dort hergestellten Produkten.

Alle zehn Mühlen sind für Besucher von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen gibt es in Meuschen-, Menzles-, Brandhöfer- und Michelauer Ölmühle. In der Voggenbergmühle, der einzigen noch produzierenden Mühle am Mühlenwanderweg, erläutert der Müller im Rahmen der „Gläsernen Produktion“ die Herstellung vom Korn zum Mehl. Der Mühlenladen ist geöffnet. In der Hummelgautsche und der Brandhöfermühle wird das Sägen von Brettern aus einem Baumstamm vorgeführt, wie es auf einfache Weise in früheren Zeiten mit Hilfe von Wasserkraft und Mühlrad gemacht wurde. An allen Mühlen gibt es Bewirtung.

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