Ein Denkmal für den Kronenplatz

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Seit vielen Jahren liegt der Kronenplatz mitten in Alfdorf brach, jetzt hat der Gemeinderat ein konkretes Planwerk verabschiedet.
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Alfdorfer Gremium stimmt Parkplätzen zu und thematisiert Energieversorgung. DRK, Feuerwehr, Verwaltung und Bauhof bilden Taskforce, um bei Energiemangel bereit zu sein.

Alfdorf

Seit über zehn Jahren befasst sich die Gemeinde Alfdorf mit der Gestaltung des Kronenplatzes.  Nachdem der Gemeinderat sich in einer Klausurtagung zwei Stunden damit befasst hatte, wurden Vorschläge und Kompromisse nun als Planwerk festgehalten und in der jüngsten Sitzung verabschiedet.

Drei Parkplätze zum Mieten für umliegende Unternehmen sollen stetigen Verkehr auf dem Platz verhindern. Sofern sich keine Dauermieter finden, werden E-Ladeplätze eingerichtet. Leerrohre werden bereits jetzt verlegt. Hans-Dieter Folter informierte, dass die EnBW am Rand des Platzes einen neuen Verteilerkasten erstellt hat. „Da dürfte es kein Problem geben für E-Ladesäulen“, war er optimistisch. Auch eine Lademöglichkeit für E-Bikes soll kommen. Ebenfalls soll Platz für ein „Denkmal Krone“ mit Originalbalken des Gebäudes und Erinnerungstafel entstehen.  Einen Stehtisch wird es ebenso geben wie auch eine Grüngestaltung und eine Natursteinmauer aus Findlingen an der Böschung zum Talweg.

Horst Metzger wollte bei der Gestaltung „keinen Schnellschuss“, sondern den alten Plan, der auch Spielgeräte vorsah, realisieren. Der Kronenplatz sei ein „Filetstück“, befand er. Doch von „Schnellschuss“ wollte das Gremium nichts hören. Es stellte sich heraus, dass Metzger nicht an der Klausurtagung teilgenommen hatte, in der das Thema diskutiert wurde. Klaus Hinderer sagte, dass auch die Bevölkerung Probleme mit Spielgeräten auf diesem Platz sehe. Zumal dieser direkt an der Ortsdurchfahrt liegt. Eine Frau habe zu ihm gesagt: „Spinnt ihr? Das ist zu gefährlich.“

Nicht eiskalt erwischen lassen

Die Alfdorfer Verwaltung will sich im Fall einer Energiemangelversorgung nicht eiskalt erwischen lassen, und sorgt vor. Bürgermeister Ronald Krötz gab in der Gemeinderatssitzung bekannt, dass eine Taskforce mit mehreren Arbeitsgruppen gegründet wurde. „Wir wollen Krisenlagen bestmöglich bewältigen“, erklärte Krötz. In den Gruppen werden sich Mitglieder des DRK, der Feuerwehr, der Verwaltung und des Bauhofs um Themen wie Kommunikation (EDV), Notstrom und Infrarot-Heizungen sowie Alarmpläne kümmern. Der Bauhof kümmert sich um Ausrüstung und präpariert sich für den Einsatz. „Wir wollen vorbereitet sein“, kündigte Krötz regelmäßige Treffen mit der Taskforce an.

Gut 60 Flüchtlinge aus der Ukraine leben aktuell in Alfdorf. Bis Jahresende werden laut Krötz weitere 23 zugeteilt, gemäß der Quote von 1,66. Daher sei die Verwaltung momentan damit befasst, weiteren Wohnraum anzumieten. Dank sandte der Schultes an den Arbeitskreis, der sich um die Flüchtlinge kümmert. „Es klappt alles hervorragend.“

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