Ein Versprechen für die jungen Alfdorfer

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Erste Ergebnisse der Jugendumfrage und eine Schnitzeljagd.

Alfdorf. Was jungen Alfdorfern an ihrer Gemeinde gefällt? Bulldog fahren. Der Döner. Der TSV Alfdorf. Wenig Kriminalität. Die Feuerwehr. Gemeinschaft und Zusammenhalt. Ganz weit vorne: Sportplätze und Bolzplatz. Und die Nummer eins: Natur und Landschaft. „Das finde ich großartig, dass ihr das zu schätzen wisst“, sagte Bürgermeister Ronald Krötz live auf Instagram zu diesen Antworten, die junge Alfdorfer bei der Umfrage zum „Projekt jung sein in der Kommune“, kurz „PjuK“, gegeben haben. Gefreut hat ihn natürlich auch, dass einige geschrieben haben, der Bürgermeister gefalle ihnen an ihrer Gemeinde.

Die größten Wünsche junger Alfdorfer, die sich unter den 350 Antworten zu verschiedenen Themenbereichen widerspiegelten, brachte Krötz ebenfalls zur Sprache, allem voran ein Jugendraum oder -haus, ebenso bessere Busverbindungen, Veranstaltungen, ein Skaterplatz und ein Actionpark. Und er verband sie mit dem Versprechen, „dass wir mit diesen Themen weiterarbeiten werden“ und Verwaltung und Gemeinderäte weiter in den Dialog mit den Jugendlichen treten wollen.

Digitale Schnitzeljagd

Damit, die gesammelten Ideen weiterzuentwickeln, können junge Alfdorfer sofort selber loslegen. Denn Krötz' Post war auch eine Einladung, mitzumachen bei der digitalen Schnitzeljagd durch die Gemeinde. Bürgermeister Ronald Krötz rät für diesen „Actionbound“ zu Skateboard, Rad, festen Schuhen und vor allem trockenem Wetter, denn es seien schon ein paar Kilometer zurückzulegen zu den Orten, „wo ihr gestalten könnt“.

Und darüber will die Verwaltung wiederum mit den Jugendlichen diskutieren, weshalb die die Schnitzeljagd digital oder mit Briefen an die Verwaltung kommentieren können. Ernst wurde der Bürgermeister, als es um die Begleiterscheinungen und Folgen der Corona-Pandemie für Kinder und Jugendliche ging, denn auch die thematisiert die Umfrage. „Ihr habt mit Recht beklagt“, dass Treffen mit Freunden und Vereinsleben weggefallen sind. Ebenso das schlechte Internet in manchen Bereichen des Gemeindegebiets. Dies zu verbessern, sei ihm ein besonderes Anliegen. Bloß: Das dauert.“ Zu Sorgen der Jugendlichen wegen der Schule sagte Krötz: „Habt keine Angst“, die Lehrer seien sensibilisiert und „ihr seid nicht allein“.

Einen Grund, nach den Lockdowns wieder Gemeinschaft zu erleben, könnte je nach aktuellen Entwicklungen der Tag der Jugend am 23. Juli bieten. Krötz zumindest hofft schon mal auf „reale Begegnungen“ zwischen Jugendlichen, Gemeinderäten und Bürgermeister. Anja Mülle r

Wie es weitergeht mit „Pjuk“

Noch mitmachen bei der digitalen Schnitzeljagd durch Alfdorf können Jugendliche, die den QR-Code dazu am Rathaus ablesen oder im Alfdorfer Internetauftritt https://actionbound.com/bound/
YangAlfdorf

Die Videobotschaft des Alfdorfer Bürgermeisters mit Auszügen der Antworten aus der Jugendumfrage und Infos zur digitalen Schnitzeljagd durch die Gemeinde gibt's auf Instagram unter #ronaldkroetz.

Der nächste Schritt ist der Tag der Jugend am Freitag, 23. Juli, mit realen Begegnungen, wie Krötz hofft.
Die kompletten Umfrageergebnisse gibt's demnächst auf den Social-Media-Kanälen der Gemeinde.

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