Gastronom Schmidt will in den Landtag

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Alfdorfs Bürgermeister fürchtet um Image der Gemeinde. Amt prüft Konsequenzen der Auflösung.

Alfdorf. Der Alfdorfer Gastronom Stefan Schmidt hält an Corona-Demonstrationen in weißen Schutzanzügen und mit roten Armbinden fest. Am kommenden Donnerstag sei eine Kundgebung in Durlangen angemeldet, sagte Schmidt am Montag. Mit der einheitlichen Kleidung wolle er "überspitzt auf die Gleichschaltung hinweisen, die momentan stattfindet". Das Infektionsschutzgesetz, das an diesem Mittwoch im Bundestag verabschiedet werden soll, sei ein "Ermächtigungsgesetz".

Schmidt bestätigte, dass er bei der Landtagswahl im März als Kandidat der Partei "Wir 2020" für den Wahlkreis 15 (Waiblingen) antritt. "Wir 2020" sei im Zuge der Corona-Krise entstanden. Schmidt bestätigte ebenfalls, dass die Nominierungsversammlung am Donnerstag eine von vier Versammlungen in seinem Restaurant "Seehof am Leinecksee" war, die aufgelöst worden sind. Die Polizei hatte die Versammlungen nach Rücksprache mit dem Landratsamt Waiblingen aufgelöst.

Alfdorfs Bürgermeister Ronald Krötz will am liebsten "weg von diesem Thema", auch weil es dem Image der Gemeinde schaden könne.

Die Konsequenzen der Auflösung der Versammlung prüft das Landratsamt derzeit.

kust, mil

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