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An diesem Dienstag startet der erste Workshop zum Thema Leben im Projekt „Der ländliche Raum für Zukunft“ in Alfdorf.

Alfdorf

Ganz konkret soll es an diesem Dienstag zur Sache gehen beim Projekt „Der ländliche Raum für Zukunft in Alfdorf“. Das hatte Anja Feyhl als Moderatorin der Auftaktveranstaltung vor zwei Wochen deutlich gemacht. Und die gut zwei Dutzend Teilnehmer im Online-Plenum hatten in Arbeitsgruppen Alfdorf betreffende Themen zu den Bereichen Leben, Natur und Klima sowie Wohnen zusammengetragen und überlegt, zu welchen Punkten sie gerne Experten hören wollen. Denn das soll ein wesentlicher Aspekt des Prozesses sein: die Vernetzung, nicht nur untereinander, sondern mit Spezialisten aus verschiedensten Lebensbereichen. So wird Feyhl, die den Prozess in Alfdorf für die Gt-service Dienstleistungsgesellschaft moderiert, die diesen zusammen mit dem Bündnis Ländlicher Raum und dem Gemeindenetzwerk Bürgerschaftliches Engagement in zahlreichen Kommunen umsetzt, im ersten Workshop von einem Fachmann des K-Punkt ländliche Entwicklung unterstützt.

Weil die Teilnehmenden für den Bereich Leben eine Fülle an Themen nannten, gibt es dazu diesem Schwerpunkt zwei Workshops, los geht's an diesem Dienstag, 15. Februar unter dem Motto „Angebote für alle von allen Generationen und dies miteinander“. Die Förderung von Nachbarschaft und gemeinsamen Aktivitäten sowie Begegnungsmöglichkeiten sollen unter anderem Schwerpunkte sein. So hatte die entsprechende Arbeitsgruppe bei der Auftaktveranstaltung etwa angeregt, im alten Pfahlbronner Rathaus Angebote für Junge und Alte zu schaffen und über dieses Gebäude als Begegnungsort für Junge und Alte nachzudenken.

Zur Stärkung der Vereine hatte die Gruppe eine übergeordnete Verbandsstruktur angeregt. „Ganz furchtbar wichtig“ nannte Isabel Munk, die die Ideen vortrug, einen direkten Ansprechpartner bei der Verwaltung. Mit diesen Maßnahmen ließen sich einzelne in den Vereinen von Organisatorischem entlasten.

„Schon einen ganz konkreten Plan“ trug Munk zur Betreuung von Hintersteinenberger Kindern vor. Gäbe es vor Ort entsprechende Räume, ließen sich dazu Senioren einbinden.

Weitere Punkte sind der mögliche Ausbau von Bildungsangeboten sowie die stärkere Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ins gesellschaftliche Leben.

Auch die Jugend zu erreichen, stand auf der Liste der Gruppe. Im Projekt „Yang Alfdorf“ laufe da bereits viel, hatte Bürgermeister Ronald Krötz zu bedenken gegeben. So sind ein Dirtpark und ein Skaterpark bereits in der Planung. Auf jeden Fall aber wolle er Jugendliche zu den Workshops einladen. Damit sprach er Feyhl aus der Seele. Die Moderatorin war begeistert angesichts der Ergebnisse, die die Arbeitsgruppen bereits beim Auftakt zusammengetragen haben. Sie wünschte sich dennoch insbesondere jugendliche Teilnehmer für die Workshops. Als Möglichkeit, gerade für Jugendliche, sich niederschwellig einzubringen, bezeichnet Marit Koch, Referentin bei Gt-service die Online-Formate. „Hier frische Ideen zu platzieren, ist relativ einfach.“

„Hier frische Ideen zu platzieren, ist relativ einfach.“

Marit Koch,, Gt-Service
  • So geht's online zu den Zukunfts-Workshops
  • Anmelden können sich alle Interessierten zu den Online-Workshops auf der Webseite der Gemeinde: www.alfdorf.de/aktuelles/der-laendliche-raum-fuer-zukunft;
  • Workshop Leben I - Angebote für alle von allen diesen Dienstag, 15. Februar, 17.30 bis 21 Uhr;
    Workshop Leben II – Grund- und Nahversorgung, Gewerbe und Handel am Dienstag, 22. Februar, 17.30 bis 21 Uhr;
    Workshop Wohnen am Montag, 7. März, 17.30 bis 21 Uhr;
    Workshop Natur und Klima am Mittwoch, 16. März, von 17.30 bis 21 Uhr;
    Ergebnispräsentation am Dienstag, 29. März, 17.30 bis 20.30 Uhr.

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