Neustart: Alfdorf feiert miteinander

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Die Organisatoren des 34. Alfdorfer Straßenfests freuen sich darauf, ein vielfältiges Ereignis zu bieten.
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Vereine und Verwaltung bereiten das 34. Alfdorfer Straßenfest vor, das am 3. und 4. September alle Generationen unterhalten soll.

Alfdorf

Geübt hat er zwar noch nicht, aber: „Ich schaff' das“, sagt Ronald Krötz über seinen ersten Fassanstich als Alfdorfer Bürgermeister Anfang September beim 34. Straßenfest unter dem Motto „Alfdorf feiert miteinander“. Krötz freut sich auf „ein Fest der Vereine mit Unterstützung der Gemeinde“. Für ihn ist es die Premiere, für alle anderen der Neustart nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause. Und es ist die Fortsetzung eines neuen Konzepts, das 2019 erstmals umgesetzt wurde - mit der Verwaltung als Veranstalter und Vereinen sowie Gewerbe, die für ein breit gefächertes Angebot an den beiden Festtagen sorgen.

Für alle Generationen

Das Festwochenende soll für alle Generationen etwas bieten, darum gibt's im Schlosspark eher das Familien- und Kinderprogramm, am Marktplatz das Biergartenambiente, erklärt Gemeinderat Sascha Kühne, der ehrenamtlich seine Erfahrung als Eventmanager einbringt. So solle es im Schlosspark ein großes Kinderevent geben mit spaßigen Aufgaben ähnlich denen, als Alfdorf um den SWR-Radio-Titel „Wildeste Region im Wilden Süden“ wetteiferte. Außerdem bekommt hier das bunte Programm der Vereine auf einer der beiden Festbühnen seinen Platz. Auch die Alfdorferin Tina Schlechter, Gewinnerin des Gesangswettbewerbs „Welcome to Europe“ im Europapark Rust, tritt hier auf.

Rock/Pop und Blasmusik

Direkt am Rathaus wird's wieder die K1-Bar mit DJ des TSV geben. Auf der Bühne am Marktplatz steht das Fest am Samstagabend unter dem Motto Rock/Pop, sagt Benjamin Rinker vom Vorstandsteam des Musikvereins. Hier unterhalten Vera & Honk Phonk Band. Die Sängerin Vera Reissmüller ist bekannt aus der Vorauswahl des European Song Contest „Unser Star für Baku“ und war zuletzt Frontsängerin im Hofbräuregiment. Der Sonntag werde „ein kompletter Blasmusiktag“ mit den Musikvereinen aus Alfdorf, Herlikofen und Hohenstadt, sagt Rinker.

Nur der Marktplatz und der Schlosspark als Festorte seien zu wenig erläutert Daniel Eichler vom FC Alfdorf. „Wenn das Wetter stimmt“, erwartet er erfahrungsgemäß „einen rammelvollen Marktplatz“. Darum verbinden zahlreiche Stände die beiden Eventplätze miteinander. Insgesamt gibt es 36 Standplätze - und alle seien bereits vergeben freut sich Krötz. An Vereine, die Leckereien vom Pulled Pork über Spanferkel bis zum Camembert im Bierteig anbieten, bis zu Mitgliedern des Alfdorfer Gewerbe- und Handelsvereins und weiteren Betrieben. Mit dabei ist auch ein Stand des Hilfsvereins Füreinander Alfdorf. Hier wollen Geflüchtete mit ukrainischen Spezialitäten etwas zurückgeben für den guten Empfang, den die Alfdorfer ihnen bereitet haben, sagt Hauptamtsleiter Tobias Feldmeyer.

Was ein Straßenfest ausmacht

„Jeder findet hier was“, sagt Daniel Hinderer vom TSV, dem dritten Verein im Bunde der Hauptorganisatoren. Nicht nur einen Interessenaspekt abzudecken, „das soll ein Straßenfest ausmachen“.

Unter anderem coronabedingt sind die Vorbereitungen erst im Mai angelaufen, darum haben alle Beteiligten bis zum Fest noch viel zu tun. Schließlich wollen sie dazu beitragen, dass es, wie Krötz es sich wünscht „am Ende heißt: „Wir freuen uns auf das Fest 2023“.

Das ist geboten beim 34. Alfdorfer Straßenfest

Samstag, 3. September, 18 Uhr: Festbeginn mit dem Fassanstich um 18 Uhr; Unterhaltung bis 1 Uhr.Sonntag, 4. September: ökumenischer Gottesdienst, Festbetrieb von 11 bis 18 Uhr.Zwei Nachwuchsband werden noch fürs Festprogramm gesucht, Interessierte können sich bei Sascha Kühne melden per E-mail an: sascha.kuehne@sevotion.de

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