Skaterpark und Dirtpark sollen zeitnah entstehen

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Symbolbild

Jetzt geht's um Ideen zu den beiden Projekten für eine jugendfreundlichere Gemeinde.

  • Die nächsten Schritte
  • Ein Treffen zum anstehenden Projekt Dirtpark ist am Donnerstag, 18. November, um 17 Uhr in der Alten Halle in Alfdorf.
  • Das Kreisjugendamt berichtet in der nächsten Sitzung des Gemeinderats zu „Yang Alfdorf“, die Sitzung im Bürgerzentrum Pfahlbronn am Montag, 22. November, beginnt um 19 Uhr.

Alfdorf. Viel hat sich schon entwickelt bei „Yang Alfdorf“, dem Beteiligungsprojekt, das die Gemeinde samt Teilorten für junge Leute lebenswerter machen soll. Mithilfe einer Umfrage, einer digitalen Schnitzeljagd - dem Actionbound - und an einem Tag der Jugend kamen in den vergangenen Monaten viele Wünsche und Anregungen zu besseren Freizeit- und Lebensverhältnissen für Jugendliche zusammen, wurden ausgewertet und auf ihre Machbarkeit hin bewertet.
Jetzt sollen Taten folgen. Welche, das hat ein Projektteam aus Vertretern von Gemeinderat, Kreisjugendamt, Schulsozialarbeit und Gemeindeverwaltung festgelegt, wie Bürgermeister Ronald Krötz kürzlich angekündigt hat. Die Verwirklichung von zwei Wünschen der Jugendlichen steht als nächstes an: die eines Skaterparks am Pfahlbronner Feuersee und die eines Dirtparks, einer hügeligen Geländestrecke, die Sprünge und Tricks mit dem Mountainbike oder BMX-Rad ermöglicht, auf einer Fläche hinter der Alfdorfer Ballspielhalle. Um letzteren soll es bei einem erneuten Treffen in der Alten Halle am Donnerstag, 18. November, gehen. Dann will die Gemeindeverwaltung „die Jugendlichen weiter ins Boot holen“, erklärt Hauptamtsleiter Tobias Feldmeyer.
Bereits in dieser Woche habe es ein Treffen dazu gegeben, wie es mit dem Skaterpark weitergehen soll. Einbringen wolle sich bei diesem Projekt etwa ein Alfdorfer Vater und leidenschaftlicher Skater, erzählt Feldmeyer. Und: Es gibt eine Liste mit mehr als 100 Jugendlichen, die sich bei „Yang Alfdorf“ engagieren möchten, „auf die wollen wir zurückgreifen“. Interessierte Jugendliche und eine Elterninitiative werden den Dirtpark gemeinsam gestalten. Dazu werde man sich Dirtparks in anderen Gemeinden anschauen. Zum Bau brauche es dann auch Unterstützung von Profis, sagt der Hauptamtsleiter. Ähnlich werde die Umsetzung des Skaterparks laufen. „An den Dirtpark und den Skaterpark wollen wir zeitnah rangehen“, verspricht Krötz.
Nicht nur bei dem Treffen in der kommenden Woche ist „Yang Alfdorf“ Thema. Auch in der nächsten Gemeinderatssitzung soll das Projekt auf der Tagesordnung stehen, sagt Feldmeyer. Dann werden Vertreter des Kreisjugendamts den Gemeinderäten zur Weiterentwicklung der Wünsche junger Alfdorfer berichten. Zu deren weiteren großen Anliegen gehört etwa ein Jugendraum. Anja Müller

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