Toleranz für ein friedliches Miteinander

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Ronald Krötz und Eva Gölz legen am Volkstrauertag Kränze auf den Friedhöfen der Gemeinde und den Teilorten nieder.

Am Volkstrauertag legt Alfdorfs Bürgermeister mit seinen Stellvertretern Kränze nieder und die Kirchenglocken läuten. Frieden und soziales Miteinander im Blick behalten.

Alfdorf

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten die Gedenkfeiern am Volkstrauertag auf den Friedhöfen der Gemeinde Alfdorf nicht wie üblich stattfinden. Trotzdem war es der Gemeindeverwaltung und den Gemeinderäten ein großes Anliegen, "diesen Tag im Bewusstsein unserer aller Verantwortung bewusst zu begehen", heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde.

Aus diesem Grund läuteten zur Erinnerung und zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt um 11 Uhr alle Kirchenglocken in Alfdorf mit seinen Teilorten. Des Weiteren hatte Bürgermeister Ronald Krötz auf allen fünf Friedhöfen Kränze zum Gedenken niedergelegt und wurde hierbei abwechselnd von der stellvertretenden Bürgermeisterin Eva Gölz und den stellvertretenden Bürgermeistern Manfred Fitz und Klaus Hinderer begleitet. "Der Volkstrauertag ist ein Blick zurück, ein Blick in die Vergangenheit – ein Blick auf Soldatengräber", sagte Bürgermeister Ronald Krötz. Er sei den Opfern der Kriege und der Gewaltherrschaften gewidmet. Jedoch solle er auch in der Gegenwart zum Frieden mahnen. Krötz: "Seit nunmehr 75 Jahre schweigen bei uns die militärischen Waffen und mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges dürfen wir in Frieden leben." In vielen Ländern dieser Welt herrschten immer noch gewaltsame Krisen und Kriege.

"Lassen Sie uns am Volkstrauertag an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker denken", beschrieb es der Schultes. Gemeinsam solle man den Soldaten gedenken, die in den Weltkriegen starben und den Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren hätten. "Gedenken wir auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind", sagte Krötz. Frieden und ein friedliches Miteinander seien nicht selbstverständlich. Für ein friedvolles und soziales Miteinander seien Achtung und Toleranz gegenüber den Mitmenschen, unabhängig von ethnischer Herkunft oder persönlichen Weltanschauungen, entscheidend. Im Kleinen wie im Großen. Krötz: "Dies wollen wir für uns im Gedächtnis und im Herzen bewahren."

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