Alfdorfer auf der Via Claudia Augusta nach Bozen

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TSV Alfdorf Jedermann-Turner auf großer Radfahrt

Jedermann-Turner des TSV fahren auf der alten Römerstraße rund 600 Kilometer bis nach Italien.

Alfdorf. Sieben Mitglieder der Jedermann-Turner des TSV Alfdorf fuhren mit dem vollgepackten E-Bike auf der alten Römerstraße vom Schwäbischen Wald nach Bozen. Die antike Straße, die Via Claudia Augusta. schlängelt sich von Donauwörth auf den Spuren der alten Römer über die Alpen nach Italien. Dabei verläuft der Radweg meistens auf der antiken Streckenführung der alten Römerstraße. Insgesamt fuhren die Senioren 600 Kilometer bei hochsommerlichem Wetter. Gerhard Nothdurft, Übungsleiter der Jedermänner, hatte die Route akribisch vorbereitet und sämtliche Quartiere gebucht.

Früh am Morgen startete die Gruppe über Oberkochen aufs Härtsfeld bis nach Buttenwiesen, südlich von Donauwörth. Am Folgetag stieg man dann in die historische Straße ein und erreichte nach 100 Kilometer Landsberg am Lech. Der dritte Tag führte die wackeren Alfdorfer Radler nach Füssen. Tags darauf fuhren die Alfdorfer die „Königsetappe“. Über den Schweizer Grenzort Martina erreichte man schließlich den Reschenpass, bevor man in Laas im Vinschgau Quartier machte. Durch das Etschtal, vorbei an Obst- und Weinanlagen schlängelt sich die Via Claudia Augusta über Meran zum finalen Ziel Bozen. Dort kamen alle gesund und zufrieden an. Nur kurz konnte man die Hauptstadt von Südtirol genießen, denn am nächsten Tag verluden die Jedermänner ihre Drahtesel auf einen Kleinbus mit Anhänger, der die Gruppe am Sonntag in den Welzheimer Wald zurückbrachte.

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