Buntes Miteinander und ein Maibaum

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Zu bewundern ist der Miteinander-Gartenzaun in der Adelstetter Schlossgasse, anzufahren über die Straße „Im Greut“, demnächst können Spaziergänger dort zusätzlich einen Maibaum mit selbstgemalten Wappen der Adelstetter Kinder bewundern.
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Zahlreiche Familien aus Adelstetten, Pfersbach und Welzheim haben in einer Miteinander-Aktion beinahe 50 Bretter bemalt. In Adelstetten entstand daraus ein bunter Gartenzaun.

Alfdorf-Adelstetten

Die Familie Leitner aus Adelstetten hatte die Gartenzaun-Initiative gestartet. Ihr ist es unter dem Eindruck der Corona-Beschränkungen wichtig, immer wieder das Beste aus der Situation zu machen. Aus diesem Grund haben die Leitners 50 Bretter an Freunde, Nachbarn und Familien verteilt. Dabei nahmen sich alle das Alfdorfer Motto #Miteinander zu Herzen. Daniela Leitner war von der Reaktion beeindruckt: „Wir hatten so tolle Erlebnisse und Feedbacks. Und das Beste: Wir hatten alle so großen Spaß dabei, obwohl wir doch alle räumlich voneinander getrennt waren und jeder von Zuhause aus sein Brett gestaltet hat.“

Alfdorfs Bürgermeister Ronald Krötz hat sich das Kunstwerk sofort angeschaut und freut sich, dass das Motto #Miteinander von der Bürgerschaft aufgegriffen wurde. „Gerade in der Zeit der außergewöhnlichen Herausforderungen ist es besonders wichtig, positive Akzente zu setzen. Ich möchte allen Mut machen, ähnliche Gemeinschaftsaktionen zu starten“, sagt er.

Für die Leitners ist im Übrigen mit dieser Aktion noch lange nicht Schluss. Demnächst soll sich ein Maibaum zu dem bunten Zaun auf ihrem Grundstück gesellen, erzählt Daniela Leitner. Ihr Mann Timo hat dafür die Bretter zugesägt und zusammen mit dem achtjährigen Sohn Ben glatt gehobelt. Dann seien die Bretter an die Adelstetter Kinder verteilt worden, die darauf ihre ganz persönlichen Wappen malen dürfen. Bis diesen Mittwoch, 28. April, sollen alle Wappen zurück bei den Leitners sein, denn die wollen die kleinen Kunstwerke noch mit Bootslack schützen, damit sie die Zeit am Maibaum unbeschadet überstehen.

Der etwa drei Meter hohe Maibaum kommt aus Leitners Wald. Ben und sein siebenjähriger Bruder Leo, haben ihn, unterstützt von zwei Freunden, mit Spezialwerkzeug von seiner Rinde befreit. Die Wappen werden wie der Schmuck großer, traditioneller Maibäume aufgenagelt, erzählt Daniela Leitner. Am Freitag - pünktlich zum 1. Mai will die Familie den Baum stellen.

Zu bewundern sind der bunte Miteinander-Gartenzaun und - ab 1. Mai - der Maibaum mit Wappen von Adelstetter Kindern in der Adelstetter, Schlossgasse, anzufahren über die Straße „Im Greut“.

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