Eine Irenenbüste weist ab 15. Mai den Weg

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Irene von Byzanz-Weg wird am 15. Mai 2022 am Wäscherschloss eingeweiht

Viele Helferinnen und Helfer ermöglichen den kreisübergreifenden Wanderweg.

Ostalbkreis. Der kreisüberschreitende „Irene von Byzanz-Weg“ wird am Sonntag, 15. Mai, eingeweiht. Um 14 Uhr werden die Schirmherren, Göppingens Landrat Edgar Wolff und sein Amtskollege Dr. Joachim Bläse (Ostalbkreis), den Weg mit Grußworten am Wäscherschloss eröffnen.

Vor geraumer Zeit hatten die beiden Kultur Gruppierungen „Freundeskreis Irene Maria von Byzanz“ mit Karl-Heinz Fuchs aus Göppingen und Jutta und Ulrich Rund vom „Runden Kultur Tisch Lorch“ die Idee zum Irenen-Gedächtnisweg vom Hohenstaufen über das Wächerschloss zum Kloster Lorch. Im Jahr 2011 nach der erfolgreichen Aufführung der Freilichtspiele „Irene von Byzanz“ von Lisa Elser im Kloster Lorch wurde der Irenenweg auf die Agenda gesetzt.

Da begannen schon die Höhen und Tiefen für die Realisierung des Wanderweges durch zwei Staufer Landkreise und den drei Ortsgruppen des Schwäbischen Albvereins aus Hohenstaufen, Wäschenbeuren und Lorch. Sehr früh haben die beteiligten Kommunen ihre finanzielle Unterstützung zugesagt.

Ein organisatorischer Glücksfall war die Einbindung von Hans-Jürgen Digel vom Schwäbischen Albverein Wäschenbeuren und Isabell Noether als Geschäftsführerin der „Schwäbischen Albtrauf-Erlebnisregion“ e.V. aus Göppingen. Sie öffneten wichtige Türen zu beteiligten Verwaltungen. Dazu kam noch überregionale Unterstützung durch den Vizepräsidenten des Schwäbischen Albvereins BW Hansjörg Schönherr den Ulrich Rund als ehemaliger Kartograph beim Landesvermessungsamt in Stuttgart mit auf den Weg nahm.

Jetzt freuen sich alle, wenn bald das Beschilderungs-Symbol, eine schemenhafte Irenenbüste, gestaltet von Isabell Noether, den Irenenweg markieren wird. Er erinnert an den Trauerzug, in welchem der königliche Leichnam am 28. August 1208 vom Hohenstaufen in das Kloster Lorch überführt wurde.

Karl-Heinz Fuchs vom „Freundeskreis Irene Maria von Byzanz“ ist begeistert, dass der Mythos Irene in der Wiege das Stauferlands immer neue Inspirationen weckt, wie die Skulptur im Kloster Lorch „Irene von Byzanz mit Kindern“ und das Geschichtsbuch für Kinder von Jutta Rund. Nicht zu vergessen die Stauferstele, die zum 800. Todestag von Irene in Lorch aufgestellt wurde. Eine gestiftete Stauferrose blüht zu Irenes Ehren seit der Remstal Gartenschau in Lorch und Schwäbisch Gmünd. Und Hans Kloss hat Irene in seinem Staufer-Rundbild unsterblich verewigt.

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