Göppingen will Impftempo erhöhen

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Was der Kreis Göppingen genau plant, wer davon profitiert und wann das Modell an den Start gehen soll.

Göppingen. „Wir müssen das Impftempo erhöhen, um die Corona-Pandemie bei uns wirksam zu bekämpfen“, schlägt Göppingens Oberbürgermeister Alex Maier einen neuen Weg vor. Denn die Impfquote des Landkreises liege unter dem Landesschnitt, die Inzidenz im Landkreis sei aber eine der höchsten im Land Baden-Württemberg. Das soll sich nun mit dem von Stadt, Landkreis, Kreisärzteschaft und Unternehmen erarbeiteten „Göppinger Impfmodell“ ändern.

Durch die Kooperation mit Landkreis, Kreisärzteschaft und einzelnen Unternehmen im Kreis konnte das Stadtoberhaupt dem zuständigen Sozialminister von Baden-Württemberg ein entsprechendes Konzept, das sogenannte „Göppinger Modell“ vorlegen, dem Manfred Lucha nun seine Zustimmung ausgesprochen hat. In eigens dafür umgebauten Impfbussen sollen fortan Impfungen durchgeführt werden. Damit könnten nicht nur große Teile der Stadt Göppingen, sondern auch kleinere Kommunen im Landkreis ohne niedergelassene Ärzte durchgeimpft werden. „Pro Bus und Tag könnten im Idealfall zwischen 100 und 200 Personen geimpft werden“, schätzt Maier.

Los geht's am 12. Mai

Die Impfungen im Impfbus erfolgen zusätzlich zu den bisherigen Strukturen wie Kreisimpfzentrum und Hausarztpraxen. Für diese Impfungen im Bus wird die noch bestehende Impfpriorisierung zum Start der Aktion aufgehoben. Als Impfstoff für das Modell steht Astrazeneca zur Verfügung. Medizinisch betreut werden die Busse von den Hausärzten der Kreisärzteschaft.

Start des „Göppinger Impfmodells“ ist am Mittwoch, 12. Mai. Die Terminvergabe für die Impfbusse erfolgt online unter www.impfen-in-goeppingen.de – diese Internetseite wird kurz vor Beginn der Aktion aktiv geschaltet und dient ausschließlich der Terminvergabe für die Impfbusse.

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