Großbrand neben Schwabenpark: Zwei Verletzte und hoher Sachschaden

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Brand neben Schwabenpark

Eine Lagerhalle in Kaisersbach-Gmeinweiler hat am Dienstagmittag Feuer gefangen. Noch ist die Brandursache unklar.

Kaisersbach. Zu einem Großbrand in einer Lagerhalle mit Fotovoltaikanlage ist es am Dienstagmittag in der Heidenbühlstraße in Kaisersbach-Gmeinweiler gekommen. Die Lagerhalle, in dessen Keller eine Werkstatt ist, befindet sich direkt neben dem Schwabenpark. Neun Fahrzeuge der Feuerwehren aus Kaisersbach und Welzheim, 61 Feuerwehrleute plus der Rettungsdienst und die Polizei waren im Einsatz, um das Wohnhaus neben der Lagerhalle zu schützen – und auch ein Übergreifen auf den Schwabenpark zu verhindern. Die Feuerwehrleute hatten die Lagerhalle kontrolliert niedergebrannt. Sie hatte zudem die Bewohner der umliegenden Häuser aufgrund der großen Rauchentwicklung, gebeten, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Zwei Personen in Krankenhaus eingeliefert

Es gab zwei leicht verletzte Personen. Ein 44-jähriger Mann, der zu Beginn des Brandausbruches noch Löschversuche unternahm, wurde mit einer weiteren Person in ein Krankenhaus eingeliefert. „Beide Personen erlitten einen Schock, und der Kreislauf sackte zusammen“, so Jochen Wolf, der stellvertretende Kreisbrandmeister.

Zur Brandursache könne laut Polizei noch nichts Konkretes gesagt werden. Die Lagerhalle wurde auch als Werkstatt genutzt. In der Werkstatt befanden sich ein Ofen zum Heizen sowie landwirtschaftliche Geräte. Außerdem befand sich eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an.

Mindestens 500.000 Euro Sachschaden

Sicher ist nur: 50 Kubikmeter an Hackschnitzel brannten nieder, die Lagerhalle wurde komplett zerstört und der Sachschaden beträgt mindestens 500 000 Euro. „Hier muss man noch abwarten, was alles in der Halle und in der Werkstatt noch drin war, um die genaue Summe nennen zu können“, heißt es seitens der Polizei vor Ort.

Der künftige Kaisersbacher Bürgermeister Michael Clauss sprach mit der betroffenen Familie, also den Eigentürmern der Lagerhalle, und bot eine schnelle Hilfe an. „Es ist schön zu sehen, dass auch zwischen den Feiertagen in dieser Urlaubszeit die Kette der Rettungskräfte funktioniert. Ein Dank an alle Feuerwehrleute, die Sanitäter und die Polizei. Dank ihres schnellen Handelns konnte zumindest das Wohnhaus gerettet werden“, erklärt Michael Clauss.

Die genaue Brandursache werde nun im Nachgang ermittelt. Die Spurensicherung könne laut Einsatzleiter Markus Kugler von der Feuerwehr Kaisersbach aber erst ihre Aufgaben erledigen, sobald der Brand komplett gelöscht und die Lagerhalle nicht mehr einsturzgefährdet sei. „Es kann gut sein, dass eine Nachtwache nötig ist“, so Jochen Wolf vor Ort. Jörg Hinderberger

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