Mit einem Schriftsteller auf Reise

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Tobias Elsäßer liest in Lorch aus seinem buch vor. Foto: privat

Autor Tobias Elsäßer berichtet an der Schäfersfeldschule Lorch von seiner Schulzeit, seiner Kindheit und vielen mehr.

Lorch. Autoren hatten als Kinder keine Freunde, immer nur gute Noten, zuhause eine Privatbibliothek sowie studierte Eltern und waren die besten Deutschschüler. Diese Annahmen widerlegte der aus dem Stuttgarter Raum stammende Kinder- und Jugendbuchautor Tobias Elsäßer im Rahmen seiner Autorenlesung an der Schäfersfeldschule in Lorch. Er berichtete von seinen eigenen Schulerfahrungen, seiner Kindheit und wie er auf Umwegen zum Schriftsteller wurde.

Kurzweilig, humorvoll und immer in Interaktion mit den rund 70 Siebtklässlern zeigte der Autor, wie er seine Hauptcharaktere entstehen und sich entwickeln lässt. Sein Jugendbuch „Ab ins Paradies“ beginnt mit einem Verbrechen auf dem Friedhof, begangen von einem eher introvertierten Jugendlichen, der die Urne seines geliebten Opas ausgräbt und sich mit dieser auf den Weg macht. Es kommt zu einem Roadtrip zusammen mit einer außergewöhnlichen jungen Frau und zur Auseinandersetzung mit dem Thema Trauer und Tod.

Ganz aktuell ist das Thema seines Buches „Play“: Nachdem sich ein Schulabgänger seine Zukunft von einer App berechnen lässt, beschließt er, unberechenbar zu werden und somit die ganzen digitalen „Datensammler“, wie zum Beispiel Suchmaschinen oder Social-Media-Plattformen zu überlisten.

Elsäßers Ziel ist es immer Figuren zu erschaffen, mit denen man auf die Reise gehen möchte. Dies ist ihm offensichtlich gelungen. Viele Schülerinnen und Schüler sind nun so neugierig auf seine Bücher, dass sie diese lesen möchten.

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