Moment der Freude für Kriegsflüchtlinge

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Bericht über die 3000-Euro-Spende Schönblick

Der Verein „füreinander-Alfdorf“ spendet 3000 Euro an den Schönblick.

Schwäbisch Gmünd/Alfdorf. Mit dem Tag des Kriegsausbruches stand für den Leiter des ukrainischen Behindertenzentrums „AGAPE“ Serhij Bolchuk fest: „Wir müssen die Behinderten evakuieren, sie hätten im Falle eines Angriffs keine Chance.“ Und so kamen als eine der ersten Kriegsgeflüchteten nur wenige Tage nach dem Beginn der russischen Invasion rund 30 Ukrainer auf dem Gmünder Schönblick an. Inzwischen sind es über 50, die im Christlichen Gästezentrum eine sichere Bleibe und eine gewährleistete Versorgung gefunden haben.

„Das Schicksal bewegt uns zutiefst. All die Bilder aus der Ukraine sind eine Katastrophe“, sagte der Schatzmeister des Vereins „füreinander-Alfdorf“ Alexander Sauter im Rahmen einer Spendenübergabe auf dem Schönblick. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden Werner Brauer übergab er einen Scheck in Höhe von 3000 Euro an Schönblick-Direktor Martin Scheuermann. Das Geld soll für einen gemeinschaftlichen Ausflug der Menschen mit Behinderung sowie deren Betreuer genutzt werden. „Vielleicht können Sie alle ein paar schöne Stunden genießen und ein wenig Abstand in dieser Zeit gewinnen zu all dem, was Sie und Ihr Land ertragen müssen“, waren sich alle einig.

Riesig freuten sich auch die ukrainischen Kinder auf dem Schönblick, als sie aus den Händen von Andrea Kolkmann und Beate Gasper Taschen mit Geschenken überreicht bekamen. Die beiden Damen und zahlreiche Schüler, Beate Gasper ist Schulrektorin in Gschwend, hatten im Vorfeld die Taschen individuell zusammengestellt. Zudem sind Andrea Kolkmann und Beate Gasper Gründungsmitglieder des Vereins „füreinander-Alfdorf“, der sich für Menschen in Not einsetzt. „Die beiden, Andrea und Beate, sind wunderbare Menschen, die sich jeden Tag wieder unheimlich engagieren für unseren Verein und damit für die vielen, die wir unterstützen über unseren Verein“, so der Vorsitzende Werner Brauer.

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