Neue Pächter für Imbiss am Remsmittelpunkt gesucht

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Neue Pächter für Imbiss am Remsmittelpunkt gesucht
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Die Lorcher Stadtverwaltung sucht einen neuen Betreiber für den bei Radlern und Spaziergängern beliebten Imbiss in Waldhausen.

Lorch-Waldhausen. Zwar befindet sich der Remsmittelpunkt gerade in der Winterruhe. Damit es dort ab dem kommenden Frühjahr wieder eine Anlaufstelle für hungrige und durstige Radler und Spaziergänger gibt, ist die Lorcher Stadtverwaltung nun aktiv geworden. Sie sucht mit einer Anzeige in den Sozialen Medien nach einem neuen Pächter für den Imbiss am Remsmittelpunkt, denn der bisherige Pächter Heiko Gische hat Ende Oktober angekündigt, im kommenden Jahr nicht mehr weiterzumachen. Es seien nicht wirtschaftliche, sondern persönliche Gründe, aus denen er seine "Remsschenke" endgültig schließt, sagt Gische und betont, dass die Stadt Lorch ihn immer gut unterstützt habe. Gische hatte dieses Jahr die Nachfolge von Ralf Weida angetreten. Zur Remstalgartenschau 2019 hatte dieser  den Remsmittelpunkt erstmals bewirtet, aufgrund der guten Nachfrage auch 2020 und 2021. Dann wollte sich Weida wieder voll auf seinen Partyservice konzentrieren.

Bereits zwei Interessenten für die Bewirtschaftung des Remsmittelpunkts haben sich nun gemeldet, freut sich Lorchs Hauptamtsleiter Oliver Tursic, an den Interessierte sich wenden können. Jemand, der dort "Biergartenatmosphäre" schaffen möchte, wäre der Verwaltung recht, sagt der Hauptamtsleiter. Und von Donnerstag bis Sonntag sollte der Imbiss in der warmen Jahreszeit mindestens bewirtschaftet sein. Die Verwaltung könnte sich darüber hinaus durchaus auch vorstellen, dass es dort etwa einen Glühweinausschank gibt. "Wenn einer eine tolle Idee hat - gut."

Die Stadt stelle den bewährten Platz, Strom und Wasser bereit, sagt Tursic. Bürgermeisterin Marita Funk ergänzt: "Wir als Stadt verlangen eine minimale Nutzungsgebühr." Gisches Nachfolger könne gegebenenfalls dessen Imbisswagen übernehmen oder einen eigenen aufstellen. Platz zur Einkehr sei am Remsmittelpunkt für etwa 50 bis 60 Personen.  Die Bürgermeisterin wünscht sich, dass es dort im kommenden Frühjahr wieder die beliebte Anlaufstelle gibt. Die Leute kommen dort gern zusammen, das sei fast wie Stammtisch, ist ihre Erfahrung.  Anja Müller 

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