Rund 300 Teilnehmer beim „MAUrathon“ in Alfdorf

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Rund 300 Starter für unterschiedliche Distanzen gab's am Sonntag beim MAUrathon in Alfdorf.
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Am Sonntag trafen sich Läufer und Wanderer aus ganz Süddeutschland zum Wettbewerb in Alfdorf.

Alfdorf. Wie können sich die Vereine und Institutionen bei der 50-Jahr-Feier der Gesamtgemeinde Alfdorf mit Veranstaltungen einbringen? Diese Frage warf vor geraumer Zeit Bürgermeister Ronald Krötz  in den Raum. Seitdem hat sich Alfdorf zu einer echten Ideenschmiede entwickelt.

Eine Idee wurde am Sonntag Wirklichkeit. Der „MAUrathon“ wurde ausgerichtet. Als Ideengeber stehen  Adrian Ackermann vom SV Pfahlbronn und Erwin Bauer vom „Immerfeicht Reez“ Pate. Was sie planten, wurde nun realisiert. Am Start waren rund 300 Läuferinnen und Läufer, aber auch Wanderfreunde, die sich zusammen auf den Weg machten, Alfdorf zu umrunden. Getreu der Abkürzung MAU: „Miteinander Alfdorf Umrunden.“

Für diesen besonderen Lauf haben sich 15 Vereine und Institutionen aus der Gesamtgemeinde zusammengeschlossen und kümmerten sich an acht Stationen auf der Strecke – nicht selten Vereinsheime – um die Verpflegung der Teilnehmerschar. „30 Kuchen wurden gespendet“, berichtet Erwin Bauer begeistert. Läufer und Wanderer erkundeten auf drei Streckenlängen: 50 Kilometer, 25 Kilometer und 12 Kilometer, die Gemeindegrenzen Alfdorfs.   Start und Ziel war das neue Kultur- und Sportzentrum in Alfdorf. Dort gab’s auch eine Bambinistrecke für die Jüngsten.

Viele Vereine engagieren sich

Das Zeitfenster öffnete sich um sechs Uhr morgens und endete um 20 Uhr. „Das gibt allen genügend Zeit“, erklärten die Initiatoren Adrian Acker und Erwin Bauer. Einer der größten gemeinsamen Starts war um neun Uhr. Mittendrin im Getümmel wünschte zu dieser Uhrzeit Bürgermeister Krötz viel Erfolg und Spaß auf der Route. Er zeigte sich begeistert vom Riesenengagement der Vereine, die sich um die Verpflegung und Versorgung kümmerten. Mit von der Partie auch zehn Mitglieder des DRK-Ortsvereins Alfdorf. Einsatzleiter Boris Beck steuerte im Kulturzentrum die Zentrale, sandte die mobilen Einsatzteams an die richtige Stelle.  Rettungswagen, Krankentransportwagen und Einsatzgruppenfahrzeug standen parat. „Mehr können wir nicht machen“, beschrieb er. Draußen wunderten sich Bauer und Ackermann darüber, dass trotz Regens noch rund 50 Nachmeldungen kamen. Allgemein waren Sportler aus dem ganzen süddeutschen Raum auf den Beinen. Der Älteste war Eberhard Ostertag aus Stuttgart, Jahrgang 1948. Auch Lokalmatadorin Steffi Saul aus Welzheim war am Start. Bekannt wie ein bunter Hund, da sie bereits mit ihrer Feuerwehrmontur insgesamt 150 Kilometer gelaufen ist. „Ich bin hier dabei, weil ich die Veranstaltung cool finde. Außerdem weiß ich, dass die Macher eine tolle Strecke bieten“, nickt die Extremsportlerin und Weltrekordlerin in Ausdauer bekräftigend.

Zu größeren Blessuren kam es nicht, das DRK holte nur wenige Läufer ab, die abbrachen. „Gut, dass wir das DRK hatten“, zeigte sich Adrian Ackermann dankbar. Auch den vielen Ehrenamtlichen an den Versorgungsstationen zollte er größten Respekt für ihren Einsatz. „So viele Stunden bei so schlechter Witterung.“

Siegerehrung der Schnellsten

12 Kilometer: Stephanie Wiedmann, Beate Frankenreiter, Johanna Wirsching, Florian Hinderer, Daniel Wacker und Dieter Ocker. 25 Kilometer: Andrea Bulling, Melanie Röger, Julia Stier, Hannes Großkopf, Steffen Krebs, Oliver Hees. 50 Kilometer: Peijon Gong, Andrea Ellesser, Silke Wegst, Paul Tezlaw, Ramin Madani, und Jürgen Klopfer. ⋌ Anja Jantschik

Rund 300 Menschen starteten am Sonntag beim MAUrathon in Alfdorf.
Rund 300 Menschen starteten am Sonntag beim Alfdorfer MAUrathon.
MAUrathon Alfdorf - Startfeld von hinten.
Erwin Bauer begrüßt die LäuferInnen beim MAUrathon. Bürgermeister Ronald Krötz (li.) ist begeistert.
Bürgermeister Ronald Krötz begrüßt beim MAUrathon am Sonntagmorgen in Alfdorf.

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