So reagiert Lorch auf die Gasknappheit

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ILLUSTRATION - Ein hydraulischer Abgleich hilft dabei, dass in jedem Heizkörper des Hauses ausreichend Wärme ankommt - und man das Ventil nicht zu hoch drehen muss. Foto: Christin Klose/dpa-mag - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes dpa-Magazin +++ dpa-Magazin +++
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Großteil der kommunalen Gebäude wird mit Gas beheizt. Die Verwaltung berät unter anderem mit anderen Kommunen.

Lorch. Die Sorge vor einer Gasknappheit im anstehenden Herbst und Winter steigt, auch angesichts der Frage, ob die Gaspipeline Nordstream 1 nach der aktuell laufenden Wartung wieder in Betrieb gehen wird. „Wir als Stadt Lorch schauen natürlich gespannt auf das Ende der Wartung an den Gasleitungen“, sagt Bürgermeisterin Marita Funk. Ein Großteil der kommunalen Gebäude in Lorch und in allen Teilorten werde mittels Gas beheizt. „Die Abhängigkeit ist da.“ Ausnahmen seien das Dorfhaus in Kirneck und die Hohberghalle in Weitmars, außerdem werde am Schulzentrum Schäfersfeld sowie bei Feuerwehr und Bauhof mit Pellets geheizt, wobei der Spitzenbedarf mit Gas abgedeckt werde.

Die Verwaltung erhebe in diesem Zusammenhang „die ein oder anderen Daten“, sagt Funk. Im Rahmen der Amtsleiterrunden sowie auch in Zusammenarbeit mit dem Landkreis „werden wir dann schauen, was getan werden kann“, meint sie weiter.

Eine Umrüstung „von heute auf Morgen“ sei nicht einfach so möglich. Allerdings würden bei neuen Projekten wie dem Kindergartenbau in Waldhausen sowie der Kläranlage diese Aspekte in die Konzeptionen mit einfließen. Alle Beteiligten seien auf die neue Situation sensibilisiert, sagt die Bürgermeisterin, „hoffen wir, dass die Befürchtungen nicht eintreten und nach der Wartung die Versorgung weiter erfolgt“. ⋌Anja Müller

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