Spielplatz Nummer 20 in den Startlöchern

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Große Steine nördlich des Weitmarser Friedhofs künden davon: Hier entsteht ein weiterer Spielplatz im Gebiet der Lorcher Gesamtstadt. Foto: Tom
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In Weitmars startet demnächst der Bau einer Spielfläche. Wo es in Lorch weitere gibt.

Lorch. Nördlich des Weitmarser Friedhofs liegen große Steine auf der Wiese, wie hingewürfelt. Die Stadt klärt auf, dass die großen Quader das erste sichtbare Zeichen des neuen Spielplatzes sind. „Wir haben in den Sommerferien endlich die Baugenehmigung vom Landratsamt erhalten“, sagt Bürgermeisterin Marita Funk. Jetzt könnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauhofs loslegen und die Steine einsetzen. Danach folgen die Spielgeräte, und der neueste Spielplatz im Lorcher Stadtgebiet stehe bereit. Wann das sein wird, könne die Rathauschefin noch nicht abschätzen.

Im März hatte der Gemeinderat beschlossen, auf der Fläche neben dem Bolzplatz einen Spielplatz zu errichten. In erster Linie soll er den Kindern aus dem Neubaugebiet Grabenäcker dienen, hieß es damals. Im Wohngebiet war nämlich keine Spielfläche vorgesehen.

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Geplant seien Kletterturm, dreiteiliges Schaukelensemble, Sandkasten, Wipptier und Sitzbank, hatte Stadtbaumeister Achim Waibel in der Ratssitzung erklärt. Wegen des abschüssigen Geländes würden zwei Stützmauern eingezogen, auf denen man sitzen könne. Für diese Mauern liegen nun die Sandsteinquader bereit.

Die Spielfläche in Weitmars wird der 20. Spielplatz sein, der Kindern in der Kernstadt und den Ortsteilen zur Verfügung steht. Zumindest listet die Stadt momentan 19 online auf, außerdem drei Bolzplätze, einen Hartplatz und zwei Kleinspielfelder. Wer neben den Listenpunkten auf „Stadtplan“ klickt, wird zu einer Markierung im Internetdienst Google Maps weitergeleitet. Nur beim Spielplatz am Remsgarten südlich des Bürgerhauses fehlt diese Verlinkung.

Beschreibungen dazu, was sich auf den Spielplätzen findet, oder ob Geräte für Kleinkinder oder ältere Mädchen und Jungen dort sind, fehlen. „Es gibt hier keine weiteren Listen“, sagt Funk.

Wie entscheidet die Stadt, wie ein Spielplatz ausgestattet wird? „Bei neuen Projekten wie in Weitmars haben wir eine Kommission aus Stadträtinnen und -räten gebildet.“ Dabei seien auch Anregungen von Bürgern eingeflossen. „Und man wird ja auch von den Planern beraten, die mit im Boot sind.“ Bei größeren Projekten müssten die Kosten über den Haushaltsplan dargestellt sein. Über kleinere Dinge, wie einen zusätzlichen Sandkasten, entscheide die Verwaltung selbst. Es gebe keinen Handlungsleitfaden, in dem die Stadt Spielplätze nach Altersstufen oder Thema einordnet, sagt Funk.

Die Stadt habe eine Liste, welche Geräte wo stehen und wie alt diese sind. „Es gibt regelmäßige Sichtkontrollen durch den Bauhof.“ Ansonsten würden ab und an Nutzer melden, wenn es aktuelle Schäden und Verschmutzungen gibt. „Zur Kontrolle gibt es einmal pro Jahr eine sehr intensive Prüfung durch einen Fachmann, der uns pro Spielplatz einen Bericht liefert“, ergänzt Funk. Dann werde geprüft, wie sicher die Spielgeräte sind. Oder ob ein Gerät erneuert werden muss.⋌ Cornelia Villani

Hier sind die Lorcher Spielplätze:

Kernstadt: Remsufer beim Bürgerhaus, Friedrich-Schweigardt-Weg, Bäderhalde, Habichtweg (Bolzplatz), Elsternweg, Aimersbachstraße, Noldeweg, Brahmsweg, Galgenwiesen (Bolzplatz), Kreuzwiesle, Schießhausstraße bei Stauferschule (Spielplatz und Hartplatz), Goldammerweg, Gairen, Kleinspielfeld auf dem Schäfersfeld

Waldhausen: Remsmittelpunkt, Kirnbach, Breitach, Reinhold-Maier-Straße, Kleinspielfeld an der Remstalhalle

Weitmars: Schulberg bei Hohberghalle, Buchsweg, Alberlesklinge (Bolzplatz)

Rattenharz: Kaiserstraße beim Feuerwehrhaus

Unterkirneck: Hagweg beim Dorfgemeinschaftshaus

Mehr unter www.stadt-lorch.de, „Öffentliche Einrichtungen“, „Spielplätze“

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