Angehörige in der Pflege sichtbar wahrnehmen

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Gottesdienst für pflegende Angehörige in Lorch

Ein besonderer Gottesdienst hat besonders Herausgeforderte im Blick.

Lorch. Ein außergewöhnliches Bild zeigte sich in der Lorcher Stadtkirche. Nahezu alle Mitarbeiterinnen der Sozialstation nahmen in Dienstkleidung am ersten Gottesdienst für pflegende Angehörige teil.

Nachdem im Herbst die Pflegedienstleitung der Sozialstation den kirchlichen Trägern – evangelische Kirchengemeinde Lorch und Weitmars, katholische Kirchengemeinde und evangelische Kirchengemeinde Waldhausen – die Idee eines gemeinsamen Gottesdienstes unterbreitet hatte, entwickelten die Beteiligten ein Konzept, das Angehörige in der Pflege wahrnehmen, stärken und ihnen einen Raum geben sollte. Trotz Personalausfällen behielt Pflegedienstleitung Verena Bakala das Ziel neben allen Herausforderungen im Blick. So wurden ein Fahrdienst eingerichtet, Mitarbeiterinnen beteiligt und Familienangehörige eingeplant.

Pfarrer Erhard Nentwich wünschte sich eingangs, dass alles eine runde Sache werden möge. Pfarrerin Ulrike Golder sprach in der Predigt oft unausgesprochene Dankesworte aus und stellte damit in den Mittelpunkt, was aufrichten und bestärken soll und stellte dar, dass dies auch von Gott getan wird. Unterstrichen wurden diese Worte mit dem Solostück „Amazing grace“. Nach dem Gottesdienst strahlte Bakala und war sicher: „Das machen wir wieder.“

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