Baustelle am Oriaplatz ruht bis 2023

+
Die Baustelle am Lorcher Oriaplatz ist verschwunden. Weiter geht es erst im Frühjahr, weil Vorbereitungen und Bestellungen ihre Zeit brauchen. Dafür kann Lorch jetzt den Weihnachtsmarkt ohne Zäune und Maschine genießen. Foto: cop
  • schließen

Die Schäden an der Verdolung des Götzenbachs sind gravierender als erwartet. Die Fläche ist provisorisch geschottert worden.

Lorch

Die Baustelle am Oriaplatz ist verschwunden, ebenso die gestapelten Pflastersteine beim Kriegerdenkmal. Dem Lorcher Weihnachtsmarkt am Wochenende steht also nichts mehr im Wege, wortwörtlich. Doch die Arbeiten an der Verdolung des Götzenbachs sind nicht beendet, informiert die Verwaltung.

Wo nun östlich der Kastanien - zwischen der August-Wilhelm-Pfäffle-Straße und der Brücke zum plätschernden Götzenbach - Schotter liegt, wird im Frühjahr weitergebaut, „ab März oder April“, vermutet Bürgermeisterin Marita Funk. In diesem Bereich waren Schäden festgestellt worden. Ein Bereich, der erst vor knapp vier Jahren saniert worden war. Deshalb ist hier auch die zuständige Firma in der Pflicht, Bürgermeisterin Funk spricht von „Mängelbeseitigung“. Die Stadt müsse keine Kosten tragen.

Stadtbaumeister Achim Waibel ergänzt, dass die Schäden weit gravierender gewesen seien als erwartet. Man habe mit kleinen Rissen im Dach der Verdolung des Baches gerechnet: „Die hätten wir schnell beseitigen können.“ So einfach ist es nun aber nicht. „Aktuell gehen wir davon aus, dass aufgrund der Begutachtung vorgeschlagen wird, dass der Deckel der Verdolung auszutauschen ist“, sagt Marita Funk. Mit Deckel sei die obere Schicht auf der gesamten Fläche gemeint, erklärt Achim Waibel.

Die Prüfung laufe, ob eine neue Statik notwendig wird, so Funk weiter: „Danach erst können die entsprechenden Arbeitsvorbereitungen und Materialbestellungen durchgeführt werden.“ Da diese Vorleistungen dieses Jahr nicht mehr möglich seien, ruhe die Baustelle bis kommendes Frühjahr. Die Pflastersteine werden bis dahin woanders gelagert, sagt Achim Waibel.

Zurück zur Übersicht: Stadt Lorch

Kommentare