Breitband: Ausbau geht weiter

  • schließen

Die Stadtverwaltung vergibt die Planung zur Beseitigung der „weißen Flecken“ in Lorch.

Lorch. Die Stadt Lorch hat die Planungsarbeit für den weiteren Breitbandausbau vergeben. Für 1 Million Euro wird eine Münchener Firma die Genehmigungsplanung, Ausschreibung und Baubetreuung für die verbleibenden „weißen Flecken“ in Lorch übernehmen.

Bürgermeisterin Marita Funk gab dem Gemeinderat in der jüngsten Sitzung am Donnerstagabend bekannt, dass sie den Auftrag in den Sommerferien vergeben habe. Dazu hatte der Rat sie in der Juli-Sitzung ermächtigt. Damals war noch von sechs möglichen Anbietern die Rede, nun sprach Funk von zwei verbliebenen Bewerbern. Allerdings habe dann nur ein Angebot gewertet werden können. Dieses sei um 30 Prozent teurer als erwartet, gab die Bürgermeisterin zu. „Der Gesamtausbau fürs schnelle Internet wird rund 7 Millionen Euro kosten“, sagte sie, „wir haben mit 780 000 Euro Planungskosten gerechnet“.

90 Prozent Zuschuss

Eine Erklärung für die Teuerung: Sehr viele Gemeinden bauen gerade ihr Breitbandangebot aus, so Funk. Allerdings wurde der Verwaltung von Seiten der Förderpartner signalisiert, dass das Angebot angenommen werden könne. Die Stadt bekommt immerhin 90 Prozent der Kosten von Bund und Land bezuschusst. Die Rathauschefin hofft nun auf einen Spatenstich „baldmöglichst“.

Die betroffenen Gebiete

Der Ausbau betrifft die „Weißen Flecken“ im Lorcher Stadtgebiet. Zu diesen Gebieten mit langsamer Internetgeschwindigkeit zählen sämtliche zu Lorch gehörenden Gehöfte sowie Bruck und Strauben, aber auch das Wohngebiet Gairen II, teilweise das Gewerbegebiet Breitwiesen/Ziegelwiese sowie die Gewerbegebiete in der Maierhofstraße und der Talstraße. Cornelia Villani

Zurück zur Übersicht: Stadt Lorch

Mehr zum Thema

Kommentare