Falknerei übernimmt Gaststätte „Echo“

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Erik Pelz von der Lorcher Stauferfalknerei übernimmt mit seinem Vater Gunter das Gasthaus Echo.
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Stauferfalknerei Lorch pachtet die nahegelegene Gaststätte vom TSV Lorch.

Lorch. Gunter und Erik Pelz von der Stauferfalknerei Lorch sind die neuen Pächter der Gaststätte „Echo“ am Schäfersfeld. „Der Pachtvertrag gilt ab Juni“, berichtet Hans-Peter Sauter, Pressewart des TSV Lorch. Der Verein ist Besitzer der Gaststätte. Seit Jahresanfang standen die Räume leer, nachdem Johanna und Bernd Knecht den Betrieb aufgegeben hatten. „Gerade in Zeiten von Corona übernimmt ja niemand eine Gaststätte“, sagt Sauter. „Wir sind sehr froh, dass die Stauferfalknerei auf uns zukam.“

Wann und in welcher Form die Gastronomie geöffnet wird, wisse er noch nicht, sagt Erik Pelz. „Wir stecken mitten in der Planung.“ Der 38-Jährige führt mit seinem Vater Gunter die Falknerei beim Kloster Lorch. Am Donnerstagnachmittag sitzen beide auf den Bänken, wo normalerweise Flugschauen mit Greifvögeln stattfinden. „Am ersten Juliwochenende starten wir hier wieder mit unserem Programm, auch das Kloster hat dann wieder geöffnet.“ Nach und nach soll dann das fünf Gehminuten entfernte „Echo“ mit eingebunden werden.

Und zwar auf zweierlei Weise: „Gastronomie wird es verstärkt im Außenbereich geben.“ Die Gaststätte verfügt über eine Terrasse und einen Garten. Hier schwebt den Falknern ein Biergarten vor, als Anlaufstelle für Wanderer, Radler, Sportler und natürlich Besucher der Falknerei. Aber auch der nahen Schelmenklinge: „Hier gibt es so vieles in der Nähe, um einen tollen Tag zu verbringen.“ Kochen würde keiner der beiden: „Dafür würden wir uns jemanden ins Team holen“, sagt Gunter Pelz.

Aktivitäten rund um die Natur

Mit ihrer Arbeit als Falkner hat die zweite Nutzungsidee zu tun: „Wir wollen eine Naturnah-Akademie innerhalb der Stauferfalknerei gründen“, sagt Erik Pelz. Die Falknerei bietet übers Jahr Seminare und Aktivitäten mit ihren Greifvögeln an. „Das möchten wir ergänzen mit Themen rund um die Natur.“ Er denke an Kräuterwanderungen, Imker-Vorträge, Walderlebnisse oder Seminare über Jagd und Fischerei. „Dazu würden wir Experten einladen.“ Auch Kindergeburtstage zum Thema Natur sollen im und ums „Echo“ möglich sein.

Nicht zuletzt werden die Falkner die Räume für die eigenen Seminare nutzen. „Bislang hatten wir dafür Räume im Kloster gemietet, aber zuletzt wurde das wegen Hochzeiten und anderen Feiern immer schwieriger“, erzählt Gunter Pelz. Vor der Pandemie natürlich, die auch die Stauferfalknerei wie vieles andere lahmgelegt hat. Erik Pelz nickt nachdrücklich: „Wir freuen uns, wenn es wieder losgeht.“

Cornelia Villani

Am ersten

Erik Pelz, von der Stauferfalknerei

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