Für den guten Ton überall in der Halle

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Die Lorcher Stadträte sprechen sich einstimmig für eine Verbesserung der Beschallungsanlage in der Schäfersfeldhalle aus.

Lorch

Auf den Besucherrängen in der Schäfersfeldhalle hört man die Durchsagen des Sprechers gut. Manchmal auch zu gut. Wiederum unten in der Halle hört man so manches Mal, je nach Geräuschkulisse, nichts. Heidi Kutschera brachte diesen Umstand in der Gemeinderatssitzung in Lorch auf den Punkt: „Oben platzt einem fast das Ohr, unten hört man gar nichts.“

Dieser Missstand soll nun beseitigt werden. Denn bislang gibt es zwar eine Beschallungsanlage, die für den guten Ton auf den Besucherrängen sorgt, jedoch eine Beschallung des Spielfeldes ist nicht vorhanden. Werner Kolb zeigte sich „irritiert“ von diesem Umstand. Er erinnerte an die Sanierung vor wenigen Jahren. „Die Baustelle ist ja praktisch noch warm.“ Er fragte, ob damals bei der Renovierung bei diesem Punkt gespart wurde. Bauamtsleiter Achim Waibel bestätigte, dass seinerzeit tatsächlich bei der Beschallung der Leistungsumfang „reduziert“ worden sei. Damals habe man bewusst nichts fürs Spielfeld bezüglich einer Beschallung getan. Mittlerweile, so erklärte Waibel, gebe es jedoch unter anderem vermehrt Handball-Ligaspiele. Nun wolle man auch das Spielfeld beschallen. Wobei hier wegen der Rückkopplung aufgepasst werden müsse. Er sprach von „Verzögerungssignalen“. Heidi Kutschera hakte nach, ob eine getrennte Steuerung beider Beschallungen möglich sei. „Eine Steuerung wird gemacht“, bestätigte Waibel.

Neben zusätzlichen Beschallungsboxen sind durch die Nachjustierung auch Kabelinstallationen zur Steuerung und Stromversorgung sowie Vorschaltgeräte und Ergänzungen an der Endstufe erforderlich. Die Kosten für die Beschallung werden auf brutto rund 12 500 Euro angesetzt. Die Elektroinstallationen sind mit weiteren 2000 Euro kalkuliert. Die Stadträte sprachen sich für die Verbesserung der Beschallung einstimmig aus.

Haushaltsplan verabschiedet

Einstimmig sprachen sich die Stadträte auch für den  Haushaltsplan 2022 aus. Bereits in vorangegangenen Sitzungen war dieser thematisiert worden. Bürgermeisterin Marita Funk ging noch auf Anträge der SPD-Fraktion ein, die sich auf Hochwasserschutz, Starkregenmanagement und Pegel-Frühwarnsysteme bezogen. „Entsprechende Schritte sind bereits eingeleitet“, verwies sie auf die Arbeit des Wasserverbands. Auch bezüglich eines SPD-Antrags zum künftigen Raumbedarf und zur Renovierung der Stauferschule verwies sie auf das Investitionsprogramm, in welchem sich rund 400 000 Euro für die umfassende Sanierung finden.

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