Gegen Corona-Demos dagegenhalten

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Rathaus Lorch

Stadträte wollen Flagge zeigen, sollte ein Aufmarsch gegen die Pandemie-Maßnahmen in Lorch angemeldet werden.

Lorch. Die Lorcher Gemeinderatsfraktionen haben die Verwaltung aufgefordert, mitzuteilen, wenn eine Demonstration gegen die Pandemie-Vorschriften in der Stadt angemeldet wird. "Damit wir dagegenhalten können", sagte Thomas Vetter (CDU). Er verurteilte jüngste Aufmärsche in der Umgebung als "menschengefährdend" und nannte die Teilnehmer "erkenntnisresistente, intolerante Menschen". Er habe nichts gegen Demos. "Aber bei Corona geht es um Menschenleben." Deutschland weise verhältnismäßig wenige Todesfälle auf, weil es die Vorschriften gebe. Zudem gehe es nicht an, dass Menschen "mit Ku-Klux-Klan-Klamotte und SA-Binde am Arm durch Lorch marschieren". Dagegen müsse man Flagge zeigen, sagten auch Heinz-Joachim Herzig (Freie Wähler) und Manfred Schramm (SPD). Schramm wies auf ein Flugblatt ähnlichen Inhalts hin, das in Geschäften ausliege. Er forderte die Bürger auf: "Kritisieren Sie das als Kunden." Bürgermeisterin Marita Funk sagte zu, über Demo-Anmeldungen zu informieren. Weil der Kreis zur Verkleidung der Demonstranten eine sehr strikte Haltung habe, rechne sie nicht mit einer Genehmigung. "Respekt, wie unser Landrat damit umgeht", lobte Mario Capezzuto (SPD).

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