Kirchenbezirk feiert schönes Fest im Grünen

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Gottesdienst, Spielspaß und viel Musik gab‘s beim Fest des Gmünder Kirchenbezirks in Waldhausen.
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Gottesdienst, Spielspaß und viel Musik gab‘s beim Fest des Gmünder Kirchenbezirks in Waldhausen.

Lorch-Waldhausen. Ursula Bertsch winkte den vier Kindern freundlich zu. „Setzt euch mal hin, als wärt ihr kleine Samenkörner“, sagte die Prädikantin. Folgsam nahmen die Jungen und Mädchen im Gras Platz. Bertsch erzählte dann, wie aus einem kleinen Samen ein Baum wachsen kann. „Jetzt könnt ihr euch ins Licht strecken“, erklärte sie den Kindern, die mittlerweile wieder standen und zaghaft ihre Hände in die Höhe hoben. Bäume des Lebens, vor allem im Hinblick auf Kinder, lautete das Motto des diesjährigen Kirchenbezirksfests, das der evangelische Kirchenbezirk Schwäbisch Gmünd am Sonntag in Lorch-Waldhausen feierte.

Besondere Atmosphäre

Gut 120 Menschen hatten sich im Garten des Waldhäuser Gemeindehauses versammelt. Um 16 Uhr machte ein Gottesdienst den Anfang, den Dekanin Ursula Richter, ihr Referent Pfarrer Reiner Kaupp, Pfarrerin Friederike Fritz aus Lindach-Mutlangen, Wolfgang Schmidt, Vorsitzender der Bezirkssynode, Pfarrer Rudolf Spieth aus Heubach-Nord und Prädikantin Ursula Bertsch gelungen gestalteten. Die sonnige, grüne Umgebung und vor allem die musikalische Begleitung durch den Bezirksposaunenchor trugen zur besonderen Atmosphäre bei.

Der Sommer gebe uns Zeit und Raum zum Atemholen, predigte die Dekanin. „Wir kommen bei uns selbst an und bei Gott.“ Die Lesung aus Jeremia Kapitel 17 verdeutliche, dass diejenigen wie ein Baum fest im Leben stehen, die auf Gott vertrauen.

Anhand mehrerer Beispiele machte sie deutlich, dass Glaube stärken kann. „Dadurch steht man fest und sicher, auch wenn die Landschaft sich um einen herum verändert.“ Gerade für Kinder sei es elementar, dass sie diese religiöse Obacht schon früh kennenlernen. „Umso wichtiger sind Religions- und Konfirmandenunterricht“.

Anschließend verabschiedete Richter mit herzlichen Worten sowohl die Geschäftsführerin des Kirchenbezirksdekanats Sibylle Krieg als auch den Diakon Lars Wittek. Sibylle Krieg sei in 31 Jahren, davon 13 Jahre als Geschäftsführerin, durch ihre vielfältige Arbeit, ihre Fähigkeiten und Treue eine feste Konstante gewesen, die fehlen werde. Die Dekanin verlas Nachrichten vieler Menschen, die Sibylle Krieg ihre Wertschätzung ausdrückten. Gleiches galt für Diakon Wittek, der nach 20 Jahren zum Bezirk Schorndorf wechselt. Wittek sei mit Leib und Seele Gemeindediakon gewesen, zuletzt in Heubach. Er habe Waldheime verantwortet, Religionsunterricht gegeben und sei ein hochgeschätzter Kollege gewesen.

Nach dem Gottesdienst wurde in lockerer Atmosphäre beieinandergestanden, fairer Kaffee getrunken oder Gaga-Ball gespielt. Dieses rasante Spiel hatte das Jugendwerk auf dem nahen Schulhof aufgebaut. Innerhalb großer Bretter standen Kinder und Erwachsene und schossen sich gegenseitig mit einem Ball ab. „Das ist ein riesiger Spaß für Groß und Klein“, lachte Geschäftsführerin Elisabeth Burmeister. Außerdem knoteten Mitarbeiterinnen Ballone zu Tieren und animierten die Kinder zum Leitergolf. Am Abend lud eine Familienband zum Singen ein. Lars Wittek samt Frau Manuela und den Töchtern Johanna und Ellen sangen und spielten mit Rudolf Spieth, Sohn Lorenz und Tochter Anna mitreißende Lieder an Gitarre, Bass und Schlagzeug.

Gottesdienst, Spielspaß und viel Musik gab‘s beim Fest des Gmünder Kirchenbezirks in Waldhausen.
Gottesdienst, Spielspaß und viel Musik gab‘s beim Fest des Gmünder Kirchenbezirks in Waldhausen.

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