Lorch will Brücken auf Vordermann bringen

+
Wie die Brücke am Götzenbach wird die Stadt Lorch sieben weitere Brücken sanieren.
  • schließen

Für 1,5 Millionen Euro wird die Stadt Lorch in vier Jahren sieben Brücken sanieren. Um welche Brücken es sich im Einzelnen handelt.

Lorch

Sieben von 30 Brücken im Stadtgebiet muss Lorch in den nächsten Jahren sanieren. Das hätten regelmäßig stattfindende Untersuchungen ergeben, sagte Stadtbaumeister Achim Waibel dem Gemeinderat. Knapp 1,5 Millionen Euro wird Kämmerer Daniel Bogner dafür in den nächsten vier Jahren freigeben müssen, lautet die Schätzung. Der Rat stimmte Waibels Plänen zu.

Mit 400 000 Euro am teuersten schlägt die Waldauer-Bachbrücke zu Buche. Das Bauwerk liegt im Haselbachtal südlich des Gebäudes Brucker Sägmühle 10 und verbindet Lorch mit Alfdorf und Mutlangen. Die Stadt Lorch rechnet mit Fördergeldern, will diese beantragen und plant, die Brücke im Jahr 2025 zu ersetzen. Fördergelder in Höhe von 192 000 Euro wurden für den Ersatzbau der Mühlbachbrücke bereits zugesagt.

Ebenfalls im Haselbachtal gelegen, sollte das Bauwerk kurzfristig erneuert werden, so die Empfehlung. Was für wohl 350 000 Euro insgesamt im Jahr 2023 geplant ist.

Ebenfalls 350 000 Euro werde der Neubau der Brücke Götzenmühle kosten. „Leider hat sie keine wichtige Verbindungsfunktion, weswegen wir keine Förderung bekommen“, sagte der Stadtbaumeister. So werde die Verbindung des Götzentals mit dem Gewann Bühl im Jahr 2024 angegangen. Über die Beutenhofbrücke führt eine reine Anliegerstraße. Deswegen gibt es keine Fördergelder. 300 000 Euro werde die Sanierung kosten, die wohl 2026 geschehen wird.

Noch in diesem Jahr soll die Walkersbachbrücke für 10 000 Euro ein neues Geländer erhalten. Damit wäre der Übergang, der nördlich des Edenhofs hauptsächlich von Wanderern genutzt wird,wieder sicher nutzbar. Ebenfalls 2022 könne für 5000 Euro der Fußgängersteg Walkersbach abgerissen werden. Der Steg südwestlich der Weitmarser Sägmühle sei nicht standsicher und entbehrlich, weil er kaum genützt werde.

Neue Brücke oder eine Furt? Für die günstigere Furt, also eine seichte Stelle im Fluss zur Überquerung, entschied sich der Gemeinderat im Falle der Aimersbachtalbrücke. Östlich der Schützengilde dient sie dem Forstweg als Querungshilfe über den Aimersbach. Hier könne eine Furt mit Trittsteinen ausreichen, was nun auch auf die Kosten hin geprüft wird.

Zurück zur Übersicht: Stadt Lorch

Mehr zum Thema

Kommentare