Lorcher parken zu eng

Stadträte fordern Konzept fürs Parken in Kernstadt.

Lorch. Seit Jahren spreche er das Thema schon an, klagte Mario Capezzuto (SPD) und forderte Bürgermeisterin Marita Funk in der jüngsten Ratssitzung nachdrücklich auf, endlich etwas zu tun: Gemeint war das Thema Parken in der Kernstadt. Geparkte Fahrzeuge im Kreuzungsbereich oder Fahrzeugschlangen am Straßenrand würden es mehr und mehr unmöglich machen, dort zu fahren.

„Die Parksituation in den Wohngebieten wird immer enger“, mahnte Capezzuto. Der Stadtrat forderte Funk auf, gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr in den Abendstunden durch die Stadt zu fahren. Denn die komme mit ihren Löschfahrzeugen sicher nicht überall durch.

Oft kein Durchkommen

Auch Werner Kolb (Freie Wähler) sagte, er beobachte die Entwicklung mit Sorge. Mittlerweile würden Häuser nicht mehr an eine, sondern an mehrere Parteien verkauft, sagte er. „Dann stehen da plötzlich vier Autos auf der Straße.“ Konkret sprach er die Breitwiesen und die Muckenseestraße an. Kein Durchkommen gebe es da oft. „Und die Verkehrsschau sagt nur, das kann ja mal vorkommen.“

Bürgermeisterin Funk antwortete: „Dann müssen wir das halt mal vertieft betrachten.“ Ein Parkraumkonzept müsse her. Sie wünsche sich vom Gesetzgeber aber auch Unterstützung. „Durch die Verpflichtung, Garagen zwingend als Stellplatz zu nutzen.“ Und nicht als zusätzlichen Abstellraum. cop

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