Mit der Falknerei die Natur erleben

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Stauferfalknerei
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Die neue Naturnah-Akademie“ der Stauferfalknerei im Kloster Lorch bietet Kurse und Aktionen, um den Menschen die Schönheit der Natur nahezubringen. Noch Mitstreiter gesucht.

Lorch

Auch wenn die Flugschauen der Stauferfalknerei am Kloster Lorch bis ins Frühjahr eingestellt werden, bieten Erik und Gunter Pelz auch in diesem Winter Workshops und Seminare an. Die exklusiven Kurse, mit den Titeln „Wölfe der Luft“, Falknerei hautnah“ oder die „Stunde der Eule“, die von den Kunden für Kleingruppen gebucht werden können, sind dabei nach Terminvereinbarung buchbar.

Bisher konnte das Refugium im Kloster Lorch als Seminarraum für Kurse und Workshops genutzt werden. Mit der Chance, das Gasthaus „Echo“ zu pachten, können die Lorcher Falkner nicht nur eigene Räumlichkeiten vorweisen, sondern mit ihren Seminaren und Kursen in Kooperation mit geschulten Referenten neue, erweiterte Wege gehen. Mit der Stauferfalknerei „Naturnah-Akademie“ bietet die Familie Pelz die unterschiedlichsten Seminare an und haben in Zusammenarbeit mit der Kräuterpädagogin Sandra Berger, dem Freizeitpädagogen Felix Kübler und der Psychologin Tanja Böhm ein „facettenreiches Erlebnisangebot“ nicht nur für Kinder erarbeitet.

Natur gegen Stress

„Nah an der Natur sein“ habe in der heutigen Zeit einen wichtigen Stellenwert, erklärt Gunter Pelz. Dabei spiele das Alter keine Rolle. Mit Naturkosmetikworkshops startet die Naturnah-Akademie am 13. November. Gemeinsam mit der Kräuterpädagogin können Naturseifen aus veganer Herstellung selbst geschaffen werden, weitere Naturkosmetikkurse folgen am 4. und 11. Dezember. Mit dem „Rauhnachtkurs“ am 20. Dezember lässt Sandra Berger alte Traditionen wieder aufleben. Entspannung oder Anregung, aber auf jeden Fall eine positive Wirkung, versprechen die personalisierten Räuchermischungen, deren Wirkungsweisen 12. Dezember erlernt werden können.

Die Naturnah-Akademie sieht sich als Kooperationspartner für die jungen Bewohner der SOS-Kinderdörfer Württemberg. Die Angebote für die Kinder und Jugendlichen sind zwar nicht öffentlich, aber „unheimlich wertvoll“ meint der Freizeitpädagoge Kübler. Der persönliche Kontakt mit den Greifvögeln fördere bei den Kindern die Selbstwahrnehmung und das Selbstwertgefühl. „Einen großen Greifvogel auf der Hand sitzen zu haben“ sei ein unvergessliches Erlebnis.

Die Arbeit der Psychologin Tanja Böhm in der Kinder- und Jugendpsychiatrie führte schon des Öfteren in die Stauferfalknerei, die „therapeutische Erfahrung“ durch die Greifvögel sei greifbar. Diese Erfahrungen möchte die junge Psychologin auch an Menschen zur Prävention weitergeben. „Natur, Wald und Falknerei haben eine stressregulierende Wirkung, weiß die Psychologin. Wenn der Wald und die Natur „erfahrbar“ werde, könne dies seelischen Leidensdruck mildern und positiv auf die Psyche wirken. Wie sich der Umgang zwischen Menschen und Tieren auf die körperliche und seelische Gesundheit auswirkt, kann bei Tanja Böhm schon bald in öffentlichen Kursen erlebt werden. Wichtig ist der Psychologin, dass die Kurse allen Menschen, mit psychologischer Belastung und auch ohne, „zur Vorbeugung“, offen stehen.

Gunter und Erik Pelz blicken weiter in die Zukunft und haben bereits weitere Visionen von Führungskräfteseminaren oder Seminare zur Teambildung. Ihre angedachten Kurse, die zwischen Falknerei und psychologischer Schulung angelegt sind, sollen lehrreich, spannend, unterhaltsam und erholend sein. Für weitere Seminare und Kurse ist die Familie Pelz auf der Suche nach "naturnahen" Mitstreitern.

Unter www.stauferfalknerei.de gibt es weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten. Sandra Bergers Seminare sind buchbar unter www.goldengreen-kraeuterhaus.de

„Ein facettenreiches Angebot“.

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