Plänen am Wachthaus zugestimmt

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Vorne die Straße, hinterm Haus Natur: Auf der Brache des alten Wachthauses bei Lorch sollen Wohnungen entstehen.
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Das Lorcher Gremium entschied über das Wachthaus-Gelände, die Beutentalbrücke und Pläne am Klotzenhof. Außerdem gab es Informationen zum STEP 2035.

Lorch

Bei einer Enthaltung hat der Lorcher Gemeinderat dem Neubau auf dem früheren Gelände des Wachthauses zugestimmt. 2013 war das ehemalige Ausflugslokal zwischen Lorch und Schwäbisch Gmünd abgebrannt. Nun plant der Bauherr ein Gebäude mit acht Wohnungen. Nicht glücklich war der Rat über die geplante Parksituation. Sieben Garagen sind angedacht. „Bei acht Wohnungen kann man mit 16 Autos rechnen“, sagte etwa Markus Block (Freie Wähler). Stadtbaumeister Achim Waibel antwortete, dass das Landratsamt weitere Parkplätze gefordert habe. Möglicherweise müsse der Gartenbereich dafür verkleinert werden. Tatsächlich sei baurechtlich aber nur ein Parkplatz pro Wohneinheit vorgeschrieben.

Hofladen am Klotzenhof

Außerdem beschäftigte sich das Gremium mit einem Antrag auf Bauvorbescheid von Anwohnern am Klotzenhof. Diese planen, ein Wirtschaftsgebäude in zwei Wohneinheiten umzunutzen. Im Erdgeschoss soll ein Hofladen entstehen und der Außenbereich zur Straße zum Dorfplatz umgebaut werden. Außerdem wird von Veranstaltungen im ersten Obergeschoss gesprochen. „Welche Veranstaltungen?“, wollte Erich Knöder (CDU) wissen. „Angedacht seien Seminare, beispielsweise zu Kräuterthemen“, klärte Bürgermeisterin Marita Funk auf. Auch der Verwaltung sei in der Sache wichtig, dass keine regelmäßigen Feste geplant seien. Die Waren des Hofladens sollen von den Nachbarn stammen, die teilweise noch landwirtschaftlich arbeiten, berichtete Funk weiter. Bei einer Enthaltung stimmten die Rätinnen und Räte zu.

Auch das Thema Beutentalbrücke wurde positiv beschieden. Dabei ging es um die Vergabe der Arbeiten am Ersatzbauwerk, das in diesem Jahr errichtet werden soll. Die Firma Leonhard Weiss hatte das günstigste Angebot in Höhe von 329 000 Euro abgegeben, welches der Gemeinderat einstimmig annahm. Damit liegen die Kosten knapp unter der Schätzung von 343 000 Euro.

Manfred Schramm (SPD) erkundigte sich bei der Verwaltung, wann der Bürgerschaft die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung am Stadtentwicklungsplan 2035 vorgestellt werden. Die Bürgermeisterin sagte, dass das Büro Zoll von einem Corona-Fall betroffen sei. „Deswegen warten wir noch auf Rückmeldung.“ Das Büro hatte die Veranstaltungen im Herbst organisiert und werte diese gerade aus. „Die Bürgerinnen und Bürger erhalten die Informationen noch vor der offiziellen Vorstellung des fertigen Stadtentwicklungsplans am 7. Juli“, sagte Funk. Die Klausur des Gemeinderats zu dem Thema findet am 30. April statt.

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