Unfallursache wohl gesundheitliche Probleme

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Zwei Spezialkräne waren nötig, um den verunglückten Tanklaster bei Lorch zu bergen.
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Abgestürzter Heizöltransporter: Bergung bis spät in die Nacht – 200 000 Euro Schaden.

Lorch. Vermutlich gesundheitliche Probleme, nennt Polizeisprecher Holger Bienert als Ursache für den schweren Unfall, bei dem am Dienstagnachmittag ein 52-Jähriger mit einem Heizöltransporter von der B 297 oberhalb des Muckensees bei Lorch abgekommen und etwa 100 Meter eine steile Böschung zur B-29-Ausfahrt Lorch in Fahrtrichtung Gmünd hinabgestürzt war. Er war schwerverletzt von den Rettungskräften geborgen und von einem Rettungshubschrauber in eine Klink transportiert worden.

Ein langer Abend wurde es für die 25 Einsatzkräfte der Lorcher und der Gmünder Feuerwehr. Bis 23 Uhr seien die Feuerwehrleute vor Ort gewesen, berichtet der Lorcher Feuerwehrkommandant und Einsatzleiter Marco Wahl. Sie mussten auf zwei Kranwagen warten, die den Tanklaster bargen, der dann mit einem Tieflader abtransportiert wurde, berichtet Wahl. Sehr sicher sei zu diesem Zeitpunkt gewesen, dass keine der einzelnen Tankkammern des Fahrzeugs, das sich bei dem Absturz überschlagen hatte, Schaden genommen hatte. "Aber ein Restrisiko bleibt immer", sagt der Einsatzleiter, der wegen der möglichen Gefahr für die Umwelt den Gefahrgutzug der Gmünder Feuerwehr angefordert hatte. Der Tanklaster, der 20 000 Liter fassen könne, hatte laut Wahl noch etwa 4000 Liter Heizöl geladen. Wäre eine der Kammern leckgeschlagen, hätte die Feuerwehr die Tankfüllung in größere Behältnisse abpumpen können.

Den Schaden am Lkw beziffert Polizeisprecher Bienert auf 180 000 Euro, den Flurschaden auf 20 000 Euro.

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