Von Betreuung bis zum Hochwasserschutz

+
Tim-Luka Schwab, Hans Meyer, Heidi Kutschera, Thorsten Fritz, Manfred Schramm und Christof Messerschmidt (v.l.)

SPD-Bundestagskandidat wird von Parteikolleginnen und Kollegen durch Lorch geführt.

Lorch. Bei einem Stadtrundgang erläuterten die Lorcher SPD-Gemeinderäte Heidi Kutschera, Thorsten Fritz und Manfred Schramm sowie Hans Meyer vom SPD-Ortsverein dem SPD-Bundestagskandidaten Tim-Luka Schwab aktuelle Fragen der Lorcher Kommunalpolitik.

Zunächst ging es um verschiedene Einrichtungen der Kinderbetreuung. Fast 500 Betreuungsplätze in 25 Gruppen gibt es in Lorch, erfuhr Schwab. Dabei sind 14 in evangelischer, sieben in katholischer und vier Gruppen in städtischer Trägerschaft. Unter anderem der Anbau des sanierten katholischen Kindergartens wurde in Augenschein genommen, der bei über 2 Millionen. Kosten seitens der Stadt mit 1524 Euro bezuschusst wurde.

An der Mörikeschule erläuterten die Stadträte Überlegungen zur weiteren Verwendung des Gebäudes, dessen vorliegende bautechnische Untersuchung bisher eine Sanierung als wenig sinnvoll erscheinen lasse.

Beim Evangelischen Kindergarten Ost informierte Pfarrer Christof Messerschmidt über die notwendigen Sanierungsmaßnahmen, um den Betrieb langfristig stemmen zu können. Insgesamt sehen sich sowohl die SPD-Stadträte als auch Messerschmidt als Vertreter des Trägers nicht ausreichend in Überlegungen für die Weiterentwicklung des Betreuungsangebotes in der Gesamtstadt eingebunden.

Dabei wurde die Erwartung geäußert, dass die Planungen zur Stadtentwicklung und ein Konzept für die Bedarfsplanung der Kinderbetreuung aufeinander abgestimmt sein sollten.

Ein anderes Thema war der Raumbedarf in der Stauferschule, um das Ganztagesangebot im erforderlichen Umfang zu gewährleisten und die nachfolgenden Jahrgänge zu beschulen. Hier erwartet die SPD alsbald Vorschläge der Verwaltung, damit eventuelle Maßnahmen im nächsten Haushalt berücksichtigt werden können.

Am Oriaplatz, den die Räte als noch zu wenig belebt schilderten, brachte Schwab einige Ideen ein, wie er sie aus Gmünd kennt. „Eine Lese-Ecke beispielsweise, direkt in der Nähe der Bücherei bietet sich doch an.“ Auch vorübergehende Spielmöglichkeiten mit besonderem Flair, wie der Sandspielplatz vor dem Gmünder Rathaus, könnten eine Belebung anstoßen.

Am Götzenbach wurde nach dem Hochwasser der jüngsten Zeit über die hiesigen Hochwasserschutzmaßnahmen informiert. „Nachdem jetzt der Abschnitt zwischen Zollplatz und Bahndamm saniert und dem Hochwasserschutz angepasst wird, macht uns der dritte Abschnitt ab der Wilhelmstraße Sorgen, weil es hier wegen der mangelnden Wirksamkeit keine Zuschüsse gibt“, sagte Manfred Schramm. Daher sollte auch die Möglichkeit einer Rückhaltung vor Eintritt in das bewohnte Gebiet untersucht werden.

Zurück zur Übersicht: Stadt Lorch

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare