Tote Fische aus der Rems im Labor

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Bei Kontrollgang keine weiteren toten Tiere gefunden. Nach aktuellem Stand keine Folgen für Badesee.

Plüderhausen. Nachdem ein Passant am Samstagnachmittag mehrere tote Fische in der Rems auf Höhe des Plüderhäuser Badesees bemerkt hatte, haben Mitarbeiter des Amts für Umweltschutz im Landratsamt Waiblingen sich der Sache angenommen. Bei den gefundenen Fischen handle es sich um Nasen (Chondrostoma nasus). Bisher gebe es noch keine Kenntnisse über die Todesursache der Tiere. Diese werden durch das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart untersucht. Es sei nicht abzusehen, wie lange dies dauert. Bei den gefundenen Fischen habe es sich im Übrigen um lediglich drei Tiere gehandelt, daher sei der Ausdruck Fischsterben nicht zutreffend – dieser beschreibe ein massenhaftes Sterben von Fischen. Am Sonntag seien bei einer erneuten Begehung der Rems durch Mitarbeiter des Landratsamt Rems-Murr-Kreis zwischen Walkersbach und Schorndorf keine weiteren toten Fische gefunden. Aufgrund der Sichtprüfung des Gewässers waren keine Sofortmaßnahmen notwendig.

Die Überwachungswerte der stromaufwärts liegenden Kläranlage Waldhausen haben in den vergangenen Wochen keine Auffälligkeiten gezeigt, heißt es zu den weiteren Ermittlungen. Derzeit werde zusätzlich eine Messkampagne durchgeführt, die Ergebnisse stehen noch aus. Weiter teilt das Landratsamt mit: Beim jetzigen Kenntnisstand haben die gefundenen toten Fische keine Konsequenzen für den Badesee. Anja Müller

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