Eugen Weber wieder am Werk

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Hier lässt es sich aushalten: die Wassertretanlage im Langert.

Eigentlich war die Sanierung der Kneipp-Anlage im Langert in diesem Jahr geplant.

Oberkochen. Wer einen Spaziergang im Langert macht und hoch wandert zur künftigen Pumptrack-Anlage, ist schon ein wenig erstaunt. So klammheimlich wurde die Anlage aufgehübscht, und das Umfeld mit Sitzgelegenheiten ist ordentlich hergerichtet.

Eigentlich hatte der Gemeinderat ja einen Auftrag für einen Entwurf zur Sanierung der Anlage ans Ingenieurbüro Andreas Walter in Westhausen erteilt. Einige Monate sind ins Land gezogen. Der Entwurf ist inzwischen im Rathaus eingetroffen. „In der Summe schön, jedoch sind Fragen aufgetaucht, die das Büro noch bis zum 11. Oktober aufarbeiten muss“, so Stadtbaumeister Johannes Thalheimer. Im Wesentlichen gehe es dabei ums Baurecht und ums Wasserrecht, führt Thalheimer aus. Auch sei die bestehende Anlage aus Sicht der Wasserbehörde nicht tragbar und sie müsse ökologisch aufgewertete werden.

Zurück zur Aufhübschung: In der Tat sieht es derzeit, obwohl die Stadt ja noch gar nichts unternommen hat, recht ordentlich aus, was auch Bürgermeister Peter Traub bestätigt. „Schuld“ daran war Eugen Weber, der sich jahrzehntelang akribisch um die Wassertretanlage gekümmert hatte. Die Wassertretanlage war „Eugen Webers Kind“. In den vergangenen Jahren aber hatte er sein Engagement eingestellt mit dem Ergebnis, dass die Anlage zusehends verfiel.

Initiative ergriffen

Immer wieder hatten Vandalen die Wassertretanlage heimgesucht. Nun hat Eugen Weber wieder die Selbstinitiative ergriffen. Ohne Wissen und Genehmigung der Stadt, wie der Bürgermeister sagt. Grobe Schäden hat er beseitigt und für ein ordentliches Umfeld gesorgt. Unabhängig davon laufe die Planung weiter, um die Wassertretanlage in einen möglichst naturnahen Zustand zu versetzen. „Wir werden dieses Konzept zur gegebenen Zeit dem Gemeinderat vorstellen“, stellt Traub in Aussicht. ls

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