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Den Kleiderschrank misten und Gutes tun

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Dekan Robert Kloker an einer Verladestation in Schwäbisch Gmünd.
Dekan Robert Kloker an einer Verladestation in Schwäbisch Gmünd. © sik

Das katholische Ostalbdekanat beteiligt sich an der Aktion Hoffnung der Diözese Rottenburg-Stuttgart am Samstag, 22. April. Wie Sie Gutes tun können.

Aalen

Am Samstag, 22. April, kommt das Dekanat Ostalb wieder auf besondere Weise in Bewegung: Menschen stellen morgens ihre Kleidersäcke vor die Tür, Traktoren mit Anhängern oder kleine Lkw fahren durch die Ortschaften, um alles einzusammeln, und an den Verladestellen werden die Kleiderspenden auf große Lkw gepackt. Viele hundert Helferinnen und Helfer werden aktiv sein bei der Kleidersammlung, die das Dekanat Ostalb mit der Aktion Hoffnung Rottenburg-Stuttgart veranstaltet.

Gespendet werden können gut erhaltene Kleider und Schuhe, aber auch Bettwäsche oder Haushaltstextilien. Dekan Robert Kloker freut sich auf die Großaktion: „Die Straßensammlungen sind eine gute Gelegenheit, konkret anzupacken und gemeinsam etwas zu bewegen. So kann die gebrauchte Kleidung weiter genutzt werden, was wertvolle Ressourcen schont. Mit den Erlösen unterstützt die Aktion Hoffnung sinnvolle Sozialprojekte. Deshalb helfen wir hier in doppelter Weise. Vielen Dank an alle, die da mitanpacken.“

Aktuell fördert die Aktion Hoffnung Rottenburg-Stuttgart unter anderem ein Projekt der Kolpingfamilie Donzdorf, in dem jungen Frauen in Myanmar beim Aufbau eines Kleingewerbes geholfen wird. Dies hilft vor allem vielen Binnenflüchtlinge, denen im Bürgerkrieg die ganze Existenz zerstört wurde. Darüber hinaus wird zum Beispiel ein Flüchtlingszentrum in der Westukraine bei der Anschaffung von Solaranlagen und Batterien unterstützt. Dorthin wird zudem Mitte April auch ein Transport mit Lebensmittel- und Medikamentenspenden auf die Reise geschickt.

Zusätzlich geht ein größerer Teil des Erlöses an das Dekanat Ostalb zurück. Dieser Betrag kann für Bildungs- und Hilfsprojekte im Bereich des weltkirchlichen Engagements der Kirchengemeinden verwendet werden.

Die organisierenden Gemeinden bitten um die Beachtung der Informationen in den kirchlichen Mitteilungen.

In der Regel können Kleiderspenden in wasserdichten Säcken am 22. April morgens bis 8 Uhr am Straßenrand abgestellt werden. Sie werden von Ehrenamtlichen eingesammelt. In einzelnen Fällen können die Textilien auch an zentralen Orten, wie in Gemeindehäusern abgegeben werden.

Die Aktion Hoffnung ist eine Hilfsorganisation der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Neben den Straßensammlungen können die Spenden jederzeit auch in den grünen Containern abgegeben werden. Die Kleiderspenden aus Containern der Aktion Hoffnung werden ausschließlich von einem Betrieb in der Nähe von Sigmaringen auf der schwäbischen Alb weiter sortiert und unter strengen Kriterien verwertet.

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