Ein Kanal mehr für die Kfz-Zulassung

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Mehr Kundschaft im Frühling, aber dennoch keine längeren Wartezeiten bei den Stellen im Ostalbkreis.

Aalen. Von Problemen und langen „Staus“ bei der Kfz-Zulassung in Heidenheim wird berichtet. Im Ostalbkreis laufe alles reibungslos, sagt Kreissprecherin Susanne Dietterle auf Anfrage.

In den vergangenen Wochen habe sich das Kundenaufkommen, wie immer im Frühjahr, in den Ostalb-Zulassungsstellen erhöht, „der Ablauf ist aus unserer Sicht in allen Dienststellen der Zulassungsbehörde im Ostalbkreis jedoch reibungslos“, meint Dietterle. Wartezeiten gebe es seit Beginn der Pandemie bis heute nicht. „Wir haben im März 2020 Abläufe neu organisiert, ein Hygienekonzept entwickelt und passen uns ständig dem Bedarf an. Auch die Abstimmung mit der Kfz-Innung haben die Leitung des Geschäftsbereichs Straßenverkehrs und die Leitung der Zulassungsbehörde von Beginn an vorgenommen und wir stehen regelmäßig in sehr gutem Austausch“, sagt Dietterle.

Die Dienststellen der Zulassungsbehörde können mit und ohne Termin aufgesucht werden. Für Händler, Speditionen, Versicherungen gibt es Sonderlösungen.

Der Zugang zu den Zulassungsstellen in Aalen und Schwäbisch Gmünd wird durch Kontrollpersonal geregelt, aktuell sind dies eigene Beschäftigte. Diese steuern den Einlass der Kunden und sind Bindeglied zu den Serviceschaltern, zur Leitung der Zulassung und zur Leitung des Geschäftsbereichs Straßenverkehr. „Den Personaleinsatz unserer Serviceplätze versuchen wir bedarfsgerecht durch Arbeits- und Wochenpläne an die Nachfrage anzupassen“, erklärt Dietterle.

Anliegen von Privatkunden mit Termin (online gebucht oder nach Vereinbarung per Telefon-Hotline) werden an den Serviceschaltern bearbeitet. „Auch Kunden ohne Termin können wir dazwischen nehmen. Wartezeiten versuchen wir zu vermeiden und die Verweildauer im Schalterraum halten wir möglichst kurz“, sagt Dietterle. Hierfür wurden zum 1. März in Aalen und Gmünd die zwei Terminschienen der Online-Termine auf insgesamt drei erhöht. Dazu gibt es seit Beginn der Pandemie je eine Terminschiene, die per Telefon vergeben wird. In den Außenstellen Bopfingen und Ellwangen gibt es jeweils eine Onlineschiene sowie Termine nach telefonischer Vereinbarung.

Parallel dazu gibt es den „Händlerbriefkasten“. Hier werden deren Unterlagen eingeworfen. „Wir rufen nach der Bearbeitung dann die uns hinterlegte Telefonnummer an, um die Abholung der Papiere ebenfalls zeitlich zu steuern. Auch das klappt bestens“, ist Susanne Dietterle sicher. Martin Simon

In den vergangenen Wochen habe sich das Kundenaufkommen, wie immer im Frühjahr, in den Ostalb-Zulassungsstellen erhöht.

Rubriklistenbild: © OLIVER GIERS

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