Milder Winter hat dennoch seinen Preis

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Winterdienst
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Kreis gibt 1,14 Millionen Euro für den Winterdienst und 254.000 Euro für kaputte Straßen aus.

Aalen. Laut Meteorologen kommt am Sonntag der Frühling zurück, der Winter scheint endgültig passe. Eine besonders große Herausforderung stellte der Winter 2021/2022 für den Kreis-Winterdienst aber nicht dar. Dies belegen die Zahlen, die Andreas Weiß, Leiter des Geschäftsbereichs Verkehrsinfrastruktur, dem Ausschuss für Kreisentwicklung präsentiert hat.

Demnach gab es im Winter 21/22 insgesamt 5553 Einsatzstunden. Im der Saison 20/21 waren es immerhin 11.672 Stunden. Im Mittel fallen in einem Winter rund 11.000 Einsatzstunden an.

Weniger Schnee bedeuten weniger Kilometer Fahrleistung. Im Winter 21/22 wurden insgesamt rund 175.000 Kilometer absolviert. 20/21 waren es 306.000 Kilometer. Der Durchschnittswert seit 2008 liegt hier bei rund 300.000 Kilometern.

Auch beim Streusalz konnte der Landkreis sparen. 4847 Tonnen Salz waren im Winter 21/22 nötig. Ein Jahr zuvor landeten 10.600 Tonnen Salz auf Ostalbstraßen. Im Schnitt verbraucht der Landkreis in einem Winter rund 8100 Tonnen Streusalz.

Insgesamt rund 1,14 Millionen Euro musste der Landkreis im Winter 21/22 für den Winterdienst aufbringen. Im Winter 20/21 waren es rund 2,14 Millionen Euro. Ein durchschnittlicher Winter kostet den Landkreis 2,4 Millionen Euro.

Marode Kreisstraßen geflickt

Seinen Tribut hat dieser eher milde Winter aber dennoch gefordert. Und zwar bei den Kreisstraßen. Ausbrüche, Verdrückungen, Risse und andere Schäden sind im gesamten Kreis zu verzeichnen. Zur Reparatur der Schäden waren im Bereich Aalen insgesamt 38.000 Euro nötig. Besonders betroffen waren hier die K 3245 bei Untergröningen und die K 3326 zwischen Hammerstadt und Neßlau.

Im Bereich Bopfingen/Härtsfeld mussten Schäden im Volumen von 44.000 Euro behoben werden. Die K 3201 bei Baldern-Oberdorf und die K 3296 Elchingen-Dorfmerkingen sind hier zu nennen.

Im Ellwanger Raum beläuft sich die Schadenssumme auf 64.000 Euro. K 3210 OD Eck am Berg und K 3218 Killingen-Lippach sind es hier.

Spitzenreiter ist der Raum Gmünd, wo Reparaturen im Volumen von 108.000 Euro nötig waren. K 3253 Gschwend-Birkhof, K 3268 Gmünd-Großdeinbach und K 3275 OD Waldstetten waren es hier.

Insgesamt hat der Landkreis in diesem Winter 254.000 Euro in diesem Bereich aufgewendet. In den vergangenen Jahren lag dieser Betrag im Schnitt bei 209.000 Euro. Martin Simon

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