Jahresrückblick: Februar 2021

Vesperkirche to go und neue Erfahrungen

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Vesperkirche to Go hieß das Motto der traditionellen Aktion in Wasseralfingen im Pandemiejahr 2021.
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Die traditionelle ökumenische Aktion bietet 2021 Mittagessen trotz Pandemie.

Aalen-Wasseralfingen.Der Ausschnitt aus Sieger Köders Hungertuch „die Speisung der 5000“ hängt wie jedes Jahr an der Kanzel bei der Eröffnung der Wasseralfinger Vesperkirche mit einem Gottesdienst in der Magdalenenkirche. Das ist, was bleibt bei dieser „Vesperkirche zum Mitnehmen“, die bis 28. Februar dauert und dreimal die Woche bei der Sängerhalle Essen in Dosen und Gläser bietet.

Fast alles ist in diesem Jahr anders. Wegen der Corona-Pandemie. Die Reihen in der evangelischen Kirche sind licht – des Abstands wegen. Das Brot wird nicht gebrochen. Es riecht weder nach Essen noch nach Kaffee. Niemand klappert mit dem Besteck und die Wasseralfinger Ortsvorsteherin Andrea Hatam vertritt die sonst zahlreichen Ehrengäste mit einer Ansprache. Den obligatorischen Spendenscheck der Stadt hat sie dabei: 1500 Euro für die Vesperkirche.

„Die Vesperkirche steht für pulsierendes Leben – Leben, das wir gerade unglaublich vermissen“, sagt Pfarrer Uwe Quast. Was folgt, sind 27 Tage, an denen an der Sängerhalle das Mittagessen in der Tüte zum Mitnehmen und zum zuhause Warmmachen ausgegeben wird; sonntags wird ein Themengottesdienste mit Kulturschaffenden in der Magdalenenkirche gefeiert. Am Ende der vier Wochen: eine durchaus positive Bilanz. Die Macher sind erstaunt und freuen sich. Ulrike Schneider

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