Ruben Rupp von der AfD ist verärgert über Bucher Bürger

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Die beiden Landtagsabgeordneten Martina Häusler und Tim Bückner hatten am Montag die Ortsdurchfahrt besucht.

Ruben Rupp hatte zur Besichtigung der Verkehrssituation keine Einladung bekommen. Das sagen die Organisatoren.

Heubach-Buch. Zu viele Fahrzeuge, viele zu schnell, gefährliche Stellen für Fußgänger und Radfahrer: Rund 40 Bucher machten die beiden Landtagsabgeordneten der Grünen und der CDU, Martina Häusler und Tim Bückner, am Montag bei einem öffentlichen Pressetermin auf die Verkehrsproblematik in der Ortsdurchfahrt aufmerksam. Der AfD-Landtagsabgeordnete Ruben Rupp kritisiert in einer Pressemitteilung am Mittwoch das seiner Ansicht nach „mangelnde Demokratieverständnis einiger Heubacher Bürger, die am 5. Juli keinen Vertreter der Opposition bei einem Vor-Ort Termin an der L 1161 in Buch eingeladen haben“. Obwohl die AfD-Fraktion im Landtag den Ausschussvorsitzenden des Verkehrsausschusses stelle, hätten es die Sprecher des Bucher Bündnisses nicht für nötig gehalten, den einzigen Vertreter der Opposition einzuladen, damit sich auch dieser einen Eindruck von den Verhältnissen vor Ort machen könne.

Rupp kritisiere als Gmünder Landtagsabgeordneter dieses Verhalten klar: „In einer Demokratie ist es üblich, alle gewählten regionalen Vertreter des Landtages einzuladen und mit ihnen Gespräche zu führen. Erfreulicherweise halten sich an diese Gepflogenheiten auch viele Vertreter der etablierten Politik in der Region, von Landrat Dr. Bläse bis hin zu Oberbürgermeister Arnold. Nicht so in Heubach-Buch. Die rund 11,5 Prozent der Heubacher Bürger, die der AfD bei der letzten Landtagswahl ihr Vertrauen geschenkt haben, verdienen es, auch bei Verkehrsbegehungen entsprechend mit einbezogen zu werden. Ich fordere die Vertreter aus Heubach-Buch auf, die demokratischen Gepflogenheiten zu achten.“

Der Sprecher der Bürgerinitiative, Wolfgang Hieber, nennt den Vorfall „ein Missverständnis“. Man habe übersehen, den AfD-Politiker auch einzuladen. Dafür habe sich die BI bereits bei Rupp entschuldigt und ihn jetzt eingeladen, vorbei zu kommen und sich ein Bild vor Ort zu machen. Im Übrigen habe die BI auch Häusler und Bückner nicht gemeinsam einladen. „Die haben sich von sich aus zusammengeschlossen“, sagt Hieber. dav

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