Automobiles Kulturgut in Beiswang

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Schlepperfreunde Württemberg zu Gast in Beiswang
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Warum am Donnerstag 20 Fahrzeuge des Vereins „Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg“ am Waltreinhof Station machten.

Schlepperfreunde Württemberg zu Gast in Beiswang

Schlepperfreunde Württemberg zu Gast in Beiswang
Schlepperfreunde Württemberg zu Gast in Beiswang © Tom
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Böbingen-Beiswang

Da stehen sie auf einer Wiese hinterm Stall auf dem Waltreinhof in Beiswang. Allesamt „automobiles Kulturgut“, wie ein Aufkleber verkündet. Deutz, Hanomag, Lanz, Schlüter. Die meisten haben schon etliche Jahre und Kilometer auf dem Buckel, aber alle sind sie top gepflegt. Kein Wunder, die 20 Schlepper gehören Mitgliedern des Vereins „Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg“.

Einer von ihnen ist Wolfgang Müller aus Beiswang, seit 1994 dabei. Er hat seine Kollegen auf den Hof seiner Schwester und ihres Mannes eingeladen. „Letztes Jahr waren wir im Schwarzwald“, erzählt Müller. Da habe er gesagt, auf der Ostalb sei es auch schön. Die Schlepperfreunde ließen sich nicht zwei Mal bitten. Heute morgen um 9 Uhr knatterten sie bei Zuffenhausen los, gegen 14.30 Uhr war Ankunft in Beiswang. Die Zahl 20 kommt nicht von ungefähr, weiß Wolfgang Müller. Einer mehr und das Ganze gilt als Kolonne, die eigens angemeldet werden muss. Aber natürlich fahren die Bulldog-Freunde, wenn irgendwie möglich, sowieso lieber über „schöne Nebenwegle“.

Fahrten nach Paris und London

Wolfgang Müller selbst fährt einen Massey Ferguson 35, Baujahr 1965. Gut 15 000 Kilometer hat er auf dem Zähler. Er war damit schon in Paris, London und Hamburg. „Da fällt man auf“, meint er und lacht. Die Kabine hat er selbst draufgeschraubt, ebenso die Scheinwerfer versetzt. „Funktioniert alles“, sagt Müller und lässt den Motor an. Viel Pflege bräuchten die Oldtimer eigentlich gar nicht. „Aber das Geld, was man reinsteckt, das tut manchmal schon bissle weh.“ Ersatzteile zu finden sei manchmal etwas schwierig, aber die Schlepper-Freunde wissen, wo sie suchen müssen, versichert er.

Müllers Vereinskollegen sind mittlerweile im Stall verschwunden und bewundern das sich drehende Melk-Karussell. Etwa 350 Kühe geben hier ihre Milch ab. Und ihr Mist befeuert die Biogas-Anlage, diese liefert zum Beispiel die Nahwärme für die neuen Gebäude auf dem Triumph-Gelände an der Mögglinger Straße in Heubach. Am Freitag geht's für die Vereinsmitglieder zur Firma Deutz und am Wochenende zur Firma Zeyer nach Neresheim, den Gemüsevollernter anschauen. Ehrensache: Natürlich alles auf dem Schlepper.

  • Die „ Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg“
  • Der Verein entstand 1990, hervorgegangen aus der Lanz-Bulldog-Gruppe Südwest, dieser war zuvor Teil des ADAC-Ortsvereins Motorsportclub Strudelbachtal.
  • Zentrale Figur bei der Gründung war Walter Enz.
  • Von Beginn an gibt es eine eigene Vereinszeitschrift, den „Schlepperfreund“. Derzeit hat der Verein seine Geschäftsstelle in Rutesheim, Vorsitzender ist Joachim Rumberger. Mehr Informationen rund um den Verein gibt es online auf der Seite www.busf.de.

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