Bartholomä ehrt seine Vorbilder

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Die Geehrten und ihre Laudatoren (v.l.): Bürgermeister Thomas Kuhn, Oskar Staudenmaier, Helmut Pinkow, Landesbeamtin Gabriele Seefried, Fee Thürmann, Angelika Huber-Sommer, Claudia Moser, Marianne Ritz, Reinhard Kreisel, Andreas Kühnhöfer, Josef Kühnhöfer, Fritz Borst und Dr. Christian Sommer, Bruno Bieser und Lothar Wolf.

Gemeinde zeichnet im Sport- und Bildungszentrum Bürger für ihre besonderen Verdienste aus. Landesehrennadel für Dr. Christian Sommer.

Bartholomä

Der Internationale Bund (IB) hat zum Neujahrsempfang verdiente Gäste, Bürger und Vereinsvorstände eingeladen. Seit 2007 zeichnete die Gemeinde Bartholomä Bürger mit der Bürgermedaille aus. Jeder zu Ehrende hatte einen Laudator.

Der Sportler Oskar Staudenmaier zeichnete Fee Thürmann für ihren sportlichen Erfolg aus. Sie belegte 2018 einen dritten Platz bei den Special-Olympic-Sommer-Games im 400-Meter-Lauf. Sie erhielt die Bürgermedaille in Silber.

Der Vorsitzende des Schwäbischen Albvereins Bartholomä, Andreas Kühnhöfer, stellte Helmut Pinkow als einen vor, der vielfältige Interessen hat. Pflanzen oder Kleindenkmale wie Hülben, seltene Grenzsteine, Vögel, Fledermäuse und Eulen. Zudem Astronomie, Kunst und Fotografie. Auch ist er als Bäcker am Holzbackofen in der Amalienhofscheune, beim Rosstagssteam oder zuständig für einen guten Braten in der Kühholzhütte. Er erhielt die goldene Bürgermedaille.

Lothar Wolf stellte Josef Kühnhöfer als einen vor, der in seiner Freizeit Motorsägen sammelte. Bald hatte er eine ganze Armada zusammen, die er in der Scheune wie in einem Museum ausstellte. Die ausrangierten Motorräder, Traktoren und Autos brachte er, auf Hochglanz poliert, in seiner Museumsscheune unter. Auf dem Weg ins Wental schuf er aus Steinbrocken eine Gedenkstätte für den im Dreißigjährigen Krieg erschossenen Pfarrer Weng. Auch war ihm kein Weg zu weit in die Archive der Umgebung, um die Geschichtsdokumente mit seinen Mitstreitern zu sammeln und sie 2015 im Heimatbuch der Gemeinde herauszugeben. Auch beteiligte er sich an der Erfassung Kleindenkmale. Beim ersten Roßtag investierte er viel Wissen und Arbeit. Seit seiner Pensionierung schloss er sich der Rentnertruppe des Amalienhofs an. Zusammen mit Beate Gröner gründete er eine Volkstanzgruppe. Er erhielt die goldene Bürgermedaille.

Claudia Moser hielt die Laudatio auf Angelika Huber-Sommer. Als Gemeinderätin setzte sie sich für die Kernzeitbetreuung der Laubenhartschule und den Gemeindekindergarten Mäusenest ein. Aufgeschlossen für Menschen, half sie Asylsuchenden vor 30 Jahren bis heute. Sie war im Gründungsvorstand des Partnerschaftsvereins Bartholomä und jeden Herbst entführt sie die Zuhörer nach Italien am Literaturabend. Sie schreibt Texte und spielt Theater, ist im Arbeitskreis Ortsgeschichte mit dabei. Sie erhielt die goldene Bürgermedaille.

Bruno Bieser war Laudator von Fritz Borst. Bieser beschreibt Borst als einen, der es liebt, wo Gemeinschaft gepflegt wird. Seit 1973 wohnt er in Bartholomä, der Fasching hat es ihm angetan. Diesen hat er aktiv mitgestaltet, auch den Faschingsumzug mit seinem Pritschenfahrzeug. Er sorgte und sorgt bei vielen Festen für die Wasser- und Abwasserversorgung. Auch er erhielt die goldene Bürgermedaille.

Reinhard Kreisel war Laudator von Marianne Ritz. Diese sorgt beim Seniorenfasching mit ihrem Frauenteam für Einlagen und Sketche. Bei der Seniorenadventsfeier ist sie bei der Gestaltung der Halle dabei, auch der Adventskranz für die TSV-Halle und für das Rathaus kommt regelmäßig aus dieser Quelle. Senioren möchten sie beim Besuchsdienst und bei Spaziergängen nicht missen. Seit Anbeginn der Rosstage unterstützt sie die Vereine bei der Wagengestaltung. Zusammen mit ihren Seegrasrupferinnen gestaltet sie Programmpunkte bei den Rosstagen, beim Gemeindejubiliäum 2015 und am Museumstag. Beim Maibaum ist sie die Cheforganisatorin beim Girlandenbinden. Seit vergangenem Jahr hat sie sich der Tradition des Osterbrunnens angenommen. Sie erhielt die goldene Bürgemedaille.

Landesbeamtin Gabriele Seefried überreichte die Landesehrennadel an Dr. Christian Sommer. Er hat die notärztliche Versorgung in Barthololmä aufgebaut und war leitender Notarzt der ersten Stunde. Er habe das Rettungswesen im Kreis stark mitgeprägt und den Förderverein Rose gegründet.

Karin Abele

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