Engel und Wichtel fürs ganze Dorf in Bartholomä

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Weihnachtsweg Bartholomä
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Beim zweiten Weihnachtsweg rund um Bartholomä haben außer dem Organisationsteam vom Schwäbischen Albverein weitere Vereine mitgemacht. Was es alles Neues gibt.

Bartholomä

Wandern auf einem Rundweg um Bartholomä, bei vergleichsweise hohen Chancen auf Schnee, dazu eine Stärkung, serviert von hiesigen Vereinen und nebenbei viele kreative, weihnachtliche Überraschungen am Wegesrand. Das geht beim Weihnachtsweg, den die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins in diesem Jahr zum zweiten Mal organisiert hat, jetzt mit Unterstützung anderer Bartholomäer Vereine.

Wie es dazu kam

Im Jahr 2003 feierte die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins ihr 75-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wiesen sie einen neuen Rundwanderweg um Bartholomä aus. „Im vergangenen Winter haben wir überlegt, wie wir trotz der Corona-Beschränkungen ein bisschen Weihnachtsstimmung für die Leute zaubern können“, sagt Vorsitzender Andreas Kühnhöfer. Die Idee, den Rundweg von 2003 als Weihnachtsweg zu reaktivieren, hatten Kerstin Behringer und Kühnhöfers Frau Sandra. „Letztes Mal hat das voll eingeschlagen“, erinnert sich Andreas Kühnhöfer, der darauf setzt, dass der Weg in diesem Jahr bei den Besuchern mindestens genauso gut ankommt.

Was neu ist

„Wir haben uns Verstärkung ins Boot geholt“, sagt Andreas Kühnhöfer. Neben dem Albverein sind in diesem Jahr dabei der Sportverein, die Gartenfreunde, der Skiclub, die Albuchhexen, der Partnerschaftsverein „Amici di Casola“ und der Kleintierzüchterverein. Außerdem soll es an einigen Tagen eine coronakonforme Bewirtung „to go“ für jeweils maximal zehn Personen geben (siehe Info).

Was es zu sehen gibt

Engel aus Holz, recycelt aus einem alten Hochsitz, zwischen Wurzeln versteckte bunte Weihnachtswichtel, Krippen jeder Art, festlich geschmückte Weihnachtsbäume. „Wir haben da keine Vorgaben gemacht“, meint Andreas Kühnhöfer. Außer eben, dass es weihnachtlich sein soll. Naturmaterialien wie Holz seien wünschenswert, aber es dürfe zu Weihnachten ruhig auch mal ein wenig kitschig sein. Selbst der Vorsitzende weiß noch gar nicht genau, was ihn auf dem Weg alles erwartet. „Da kann es noch die eine oder andere Überraschung geben.“ Das mache ja den Charme des Ganzen aus. Auf Hinweistafeln, wer für die jeweilige Station verantwortlich ist, haben die Organisatoren bewusst verzichtet. „Da kann man raten“, meinen die Albvereinler. Sorge wegen Vandalismus haben die Bartholomäer kaum. Im vergangenen Jahr zumindest sei am Weihnachtsweg genau „Nullkommanichts“ weggekommen, meint Kühnhöfer. Außer das, was der Schnee begrub oder der Wind verwehte.

Der Rundweg

Insgesamt ist der Rundweg sieben Kilometer lang. Etwa eineinhalb Stunden dauert eine Rundwanderung. Der Weg ist geeignet für Kinderwagen. „Das ist ja nix Hochalpines“, sagt Kühnhöfer lachend.

Die weihnachtlichen Stationen rund um Bartholomä sind aufgebaut vom Freitag, 24. Dezember, bis Montag, 6. Januar.

  • Bewirtung „to go“ am Wegesrand
  • Sofern es bis dahin die Corona-Regeln noch zulassen, sind für jeweils zehn Personen folgende „to go“- Angebote geplant, immer von 14.30 Uhr bis 17 Uhr:
  • Am Dienstag, 28. Dezember, gibt es Bewirtung vom TSV Bartholomä beim Clubheim am Sportplatz „Im Schopf“.
  • Am Mittwoch, 29. Dezember, gibt es Bewirtung vom Schwäbischen Albverein am Bärenberg, Brunnenfeldstraße 40.
  • Am Donnerstag, 30. Dezember, bewirtet der Skiclub Heubach-Bartholomä beim Wirtsberg.
  • Am Sonntag, 2. Januar, von den Albuchhexen auf dem Parkplatz am Wirtsberg.
Auf etwa sieben Kilometern führt der Weihnachtsweg (in Grau) einmal rund um Bartholomä.
Von links: Andreas Kühnhöfer, Pressewart Robert Seidt und Wanderwartin Ulrike Vogt am Weihnachtsweg Bartholomä.

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